Fahndungsplakate der EPP-Mitglieder “schaden dem Ruf“ der Stadt

Horqueta: Ein Bürgermister sorgt sich um das Ansehen seiner Stadt und will Fahndungsplakate der EPP-Mitglieder entfernen lasen. Die FTC hält dagegen und erinnert an die Bedeutung der “Gesuchten“.

Der Stadtrat von Horqueta diskutiert ein Vorhaben des Bürgermeisters und plant, Fahndungsplakate von der selbsternannten paraguayischen Volksarmee (EPP) aus der Stadt mit dem Argument zu entfernen, dass sie ein schlechtes Bild für den Bezirk darstellen und denjenigen, die die kleine Stadt besuchen, Angst einflößen würden.

In Bezug auf diese Initiative erinnert eine Erklärung der gemeinsamen Einsatzkräfte von Militär und Polizei (FTC) an die Bedeutung der Dauerhaftigkeit von Fahndungsplakaten an verschiedenen strategischen Punkten in Concepción und San Pedro, insbesondere in Horqueta. „Die Plakate zeigen die Gesichter der wichtigsten Anführer aus der kriminellen Gruppe des Nordens. Denken Sie daran, dass dies nicht nur ihre Identität offen legt, sondern auch das kollektive Bewusstsein und die Aufmerksamkeit für alle Maßnahmen, die sie gegen die Bürger ergreifen könnten, schafft“, lautet ein Teil der Erklärung durch die FTC.

„Der Standort des besagten Plakats ist von großer Bedeutung, weil dort täglich viele Menschen zirkulieren und es so den Bürgern ermöglicht wird, die Gesichter gewollter Flüchtlinge für Mord, Entführung, Terrorismus, schweren Raubüberfall und kriminelle Vereinigungen zu erreichen“, heißt es weiter in der Verlautbarung.

Die FTC fordert auch “das Verständnis der Behörden und Bewohner dieser Gemeinde, die ebenfalls direkt von der Entführung eines ihrer Bürger betroffen sind, Félix Urbieta. Denken Sie daran, dass, wenn einige Informationen gegeben werden, wir absolute Vertraulichkeit der Identitäten aller Informanten garantieren“, schloss die Stellungnahme der FTC zu den Absichten des Stadtrats in Horqueta ab.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Fahndungsplakate der EPP-Mitglieder “schaden dem Ruf“ der Stadt

  1. Mit Fahndungsplakaten erhöht man den Druck auf die Verfolgten.
    Man will dem Bürgermeister ja keine unlauteren Motive unterstellen!

  2. Der Bürgermeister sollte mal Polizeilich durchleuchtet werden ob er nicht vielleicht ein Unterstützer dieser Banditen ist!!

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