Fall Eisen: Neue Manöver vor Gericht

Itapuá: Luis Anibal Schupp beschäftigt das Gericht und die Staatsanwälte in Itapuá weiterhin im Fall der Familie Eisen. Er will mit einer einstweiligen Verfügung bestimmte Strafmaßnahmen gegen zwei Mitstreiter vermeiden.

Luis Alberto Albertini und Walter Castro, beides Staatsanwälte aus Itapuá sind mit dem Fall beschäftigt. Sie wollen nun eine Geldstrafe gegen die Beteiligten in Höhe von 10 Millionen Guaranies zu Gunsten des paraguayischen Staates verhängen und so das Verfahren abschließen.

Schupp hatte den Besitz der Familie Eisen zwei Jahre inne. Nivaldo Ourikes Kersting und Maria Magdalena de Dirks bauten auf der Fläche Getreide an und generierten so eine Million US Dollar auf fremdem Land.

Nun will die Staatsanwaltschaft dies mit 2.000 USD “bestrafen“, obwohl die Menschen illegal Eigentum nutzten ohne dafür Pacht zu bezahlen. Das Gericht in Maria Auxiliadora, unter Hugo Alberto Centurion, schickte nun die Unterlagen an die Staatsanwaltschaft zurück. Eine Geldbuße soll gegen Kersting und de Dirks verhängt werden und dies per Gerichtsbeschluss erklärt werden. Davor wurden die beiden Beschuldigten aber schon rechtskräftig wegen illegaler Landbesetzung verurteilt, nur das Strafmaß stand noch nicht fest.

Am 28. Oktober gab es eine Beschwerde gegen den Richter Centurion über die Vorgehensweise. Es könne kein schon gefälltes Urteil wieder neu ratifiziert werden, so der Vorwurf des Anwalts Benitez Dominguez. Ziel dabei ist es aber, den Richter von dem Fall abzusetzen und so überhaupt eine weitere Vorverhandlung gegen Kersting und de Dirks zu vermeiden.

Quelle: ABC Color

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1 Kommentar zu “Fall Eisen: Neue Manöver vor Gericht

  1. 2000$ Geldstrafe das ist ja geschenkt bei eine Million US Dollar gewinn.
    Lieber Richter mach es doch mal so:“Gewinnabschöpfung.“ Die Freude ist dan Größer!
    Straftaten sollen sich doch nicht Lohnen. Ziehen sie doch bitte 1002000$ ein,
    für Bildung usw.Das ist Kriminelles Geld, wie Drogengeld.

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