Fall Juliette: Blutproben von Vater und Schwester in der Schweiz angefordert

Asunción: Vier der Spuren von menschlichem Blut, die in Emboscada sichergestellt wurden, wo Juliette verschwunden ist, sind für einen DNA-Vergleich geeignet. Die Staatsanwaltschaft hat die Schweiz gebeten, zum Vergleich Proben des leiblichen Vaters und der Schwester des Opfers zu schicken.

Staatsanwalt Carlos Maldonado, einer der Verantwortlichen für die Untersuchung des Verschwindens der 8-Jährigen, erklärte, dass von allen in Emboscada sichergestellten Proben fünf menschlichem Blut entsprechen und nur vier für DNA-Untersuchungen verwendet werden können.

Sie alle warten im Kriminallabor auf Proben des leiblichen Vaters und der leiblichen Schwester, die in der Schweiz sind.

Der Stiefvater seinerseits befindet sich in einem Gefängnis in Misiones, obwohl sein Anwalt versucht hat, seine Überstellung zu verhindern. „Die Position der Staatsanwaltschaft war die Vorsichtsmaßnahme für eine Untersuchungshaft. Er ist ein Ausländer, er hat keinen festen Wohnsitz und er hat alle Möglichkeiten, ins Ausland zu flüchten“, erklärte Maldonado.

Der deutsche Staatsbürger wird wegen Kinderpornografie und Verletzung der Sorgfaltspflicht angeklagt. Die Mutter ebenfalls für die beiden erwähnten Delikte.

Juliette wird seit dem 15. April vermisst und es gibt keine Neuigkeiten über ihren Aufenthaltsort.

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “Fall Juliette: Blutproben von Vater und Schwester in der Schweiz angefordert

  1. Wow, nach fast einem halben Jahr hat hiesig Kindergartenjustiz und -polizei schon Blutspuren gefunden. Dachte nicht, dass das im Land der Hängematten so schnell gehen kann. Vielleicht sollte hiesig Kindergartenjustiz und -polizei die Blutproben direkt in die Schweiz senden, damit dortig 7 bis 11 Uhr täglich Schul vielleicht abgeschlossen eine DNA-Analyse machen können. Ah ne, schlechte Idee, die können das wohl kaum so gut wie hiesig 7 bis 11 Uhr täglich Schul vielleicht abgeschlossen. Phänomenal. Weiterbasteln.

    1. Die Blutspuren, um die es hier geht, wurden bereits vor Monaten gefunden. Was mich eher wundert ist, warum sie eine Blutprobe vom leiblichen Vater möchten. War er etwa vor Ort?

      1. Beim Lesen dachte ich, dass sie die Blutproben brauchen, um eine Art Vergleich zu haben, ob das gefundene Blut per DNA zur Familie gehört. Aber das könntens ja auch bei der Mutter.
        Ja, von ihrer Schwester kann ich es auch verstehen. Das Blut kann ja von der Schwester stammen. Aber warum vom Vater (beide in der Schweiz)? Eine gute Frage.
        Dennoch. Es ist einfach zum ein Kissen auf die Tischplatte legen und mit dem Kopf drauf zu hauen. So wie diese Ermittler ziel- und wahllos in alle Richtung ermitteln. Ist ja schon ok. Nicht aber ohne einen Anhaltspunkt.
        Ich kann mir gut vorstellen, dass zum Zeitpunkt einfach nicht alle Aufgaben gemacht wurden, etwa damals schon die Kriminalabteilung eingeschaltet wurde. Die Fehler wurden meineserachtens schon ganz an Anfang von der hiesig Hobby-Polizei und -Justiz gemacht. Einfach unglaublich.

  2. Der naechste Akt im Theater das die Staatsanwaltschaft spielt um den oder die Taeter zu schuetzen und ihren Deutschenhass auszuleben? Da Paraguay ein Land der Denunzianten ist wird die Staatsanwaltschaft genauestens wissen wer was wann getan hat und wo sich Juliette bzw ihre Leiche befindet. Das Theater mit der Suche nach Blutspuren haben die bereits vor Monaten gespielt, offenbar nichts gefunden und nun gibt es eine Neuauflage? Dabei wird vorgetäuscht eine Blutprobe auf DNA untersuchen zu koennen statt zuzugeben das die Bestimmung der Blutgruppe das maximum ist, was in Paraguay moeglich ist. Im übrigen bedeutet erst eine groesser Menge Blut eine ernsthafte Verletzung.
    Wenn es um eine Tataufklaerung ginge wuerden Ziegenspuren in den Autos gesucht und dabei die Autos des Grossvater und seiner Familie einbezogen, was mutmaßlich niemals erfolgte.

  3. Jetzt ist wieder die kleine im spiel, nicht mehr Pornographie. Ist schon seltsam, nach 4 Monaten besinnen die sich auf den Anfang der Ermittlungen zurück zu gehen. Wenn es nicht zum heulen wäre, das unschuldige behandelt worden sind wie schwerst Kriminelle, ich meine nicht Oberüber, aber all die anderen Deutschen, deren Häuser “ durch sucht “ worden sind, könnte man fast lachen, was die Justitz hier abzieht, Kindergarten ist garnichts dagegen.

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