Fall Juliette: Staatsanwaltschaft untersucht mutmaßlichen Fluchtversuch des Stiefvaters

Asunción: Die Staatsanwaltschaft untersucht einen mutmaßlichen Fluchtversuch des Stiefvaters von der vermissten Juliette, nachdem dieser ein Ticket nach Europa gebucht haben soll. Bisher wird auf eine Antwort der mit dem Fall verbundenen Fluggesellschaft gewartet.

Einer der Ermittler des Falles von Juliette, die seit dem 15. April in Emboscada verschwunden ist, der Staatsanwalt Carlos Maldonado, teilte mit, dass er eine angebliche Flugreservierung untersuche, die der Stiefvater des Mädchens Reiner Oberüber nach Europa gemacht hätte.

Die Passage wäre anscheinend unter der Bezeichnung als “humanitäre Flucht in das Heimatland“ für den Monat Juni beantragt worden, die Bestätigung durch die zuständige Air Europa-Fluggesellschaft wird jedoch noch gewartet.

„Anfangs stellten wir fest, dass der Stiefvater ein bestätigtes Ticket nach Spanien hatte, aber dann erfolgte eine Umbuchung. Wir wollen jetzt genau wissen, wann er die Buchung vorgenommen hatte und auf welche Weise er es getan hat“, erklärte der Staatsanwalt.

Maldonado erklärte weiter, dass für humanitäre Flüge die Fluggesellschaften eine Reservierung der Passagiere, je nach Verfügbarkeit, durchführen.

Er stellte aber klar, dass in Verbindung mit der Botschaft von Deutschland in Asunción mitgeteilt worden sei, dass es für ihre Staatsangehörigen im Land keine humanitären Flüge gebe. Dies läge daran, dass der Stiefvater des Mädchens deutscher Herkunft ist.

„Die Anfrage wurde bereits an die Air Europa Fluggesellschaft gesendet, aber wir haben noch keine Antwort. Wir glauben, dass dies auf das Covid-19-Problem zurückzuführen ist. Erst wurde die Buchung in digitalem Format und dann in Papierform präsentiert und wir warten auf das Resultat“, sagte er.

Der Stiefvater des verschwundenen Mädchens wurde zunächst wegen angeblicher Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht angeklagt, dann wurde der Fall auf Kinderpornografie ausgeweitet.

Oberüber wird im Regionalgefängnis von Misiones festgehalten, wo er sich in Untersuchungshaft befindet.

Das Mädchen Juliette verschwand am 15. April auf der Estancia ihres Stiefvaters in der Stadt Emboscada, Department Cordillera.

Die Mutter des Mädchens befindet sich ebenfalls in Untersuchungshaft, nachdem sie wegen Verstoßes gegen die Sorgfalts- und Aufsichtspflicht angeklagt wurde.

Wochenblatt / Ultima Hora

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

9 Kommentare zu “Fall Juliette: Staatsanwaltschaft untersucht mutmaßlichen Fluchtversuch des Stiefvaters

  1. Unglaublich. Der Mann hat ein Rückflugticket nach Europa gebucht. Obwohl hiesig Kindergardenpolizei dies digital und schriftlich vorliegen hat – und dies nach knapp 5 Monaten nach dem Verschwinden der Kleinen – muss es aber noch durch die Fluggesellschaft bestätigt werden. Ja, sonst glaubens das net. Unglaublich.
    Ja, und sonst, schon was Neues vom Verbleib der Kleinen liebe Kindergardenpolizei? Oder noch am Absolvieren der hiesig üblich täglich 7 bis 11 Uhr Grundschul vielleicht abgeschlossen?

  2. Welchen Blödsinn haben sich die Damen und Herren Staatsanwaelte nun ausgedacht? Das jemand nach Europa reist wenn er von dort stammt ist normal. Das er den Flug umbucht wenn etwas dazwischen kommt ebenso. Insbesondere beim bevorstehenden paraguayischen Winter und dem Hausarrest für alle in Paraguay sind inzwischen tausende BRD Bewohner in nach Europa „geflohen“. Es riecht sehr verdaechtig danach, das die Staatsanwaelte oder deren Vorgesetzte für das Verschwinden des Kindes verantwortlich sind b.z.w. die Verantwortlichen schützen . Sie haben bisher mutmasslich alles mögliche unternommen, um den Verbleib des Kindes zu vertuschen. Den Verbleib des behinderten Kindes zu klären wäre problemlos innerhalb kürzester Zeit möglich gewesen, dafür reichte bereits die von Reiner Oberüber ausgelobte Belohnung. Bei dieser fehlte nur noch der Zusatz „Tod oder lebendig“ da Tod das wahrscheinlichste ist, egal ob es ein Unfall beim Ziegendiebstahl war, die Familie des Grossvaters es beseitigt hat oder es auf dem Opfertisch der Satanisten gelandet ist….
    Bei 10 Millionen Belohnung sagen auch die Polizisten aus, an deren Kontrollstelle jemand mit den Ziegen im Auto kontrolliert wurde und entweder seine Genehmigung oder ein Bestechungsgeld vorgelegt hat?

  3. Junge Junge, und Ihr wundert euch noch über „Deutschenhass“? Ob ihr uns, euch oder dem gelben Schein mit solch Schwachsinnskommentaren einen Gefallen tut? Kanns mir nicht vorstellen.

    1. Ok, ok, da muss ich Ihnen recht geben. Obwohl ich kein deutscher Staatsbürger bin. Werde jedoch von allen als Alemam de M.**** betitelt. Meistens hinten rum. Von vorne getrauen sie sich ja nicht.
      Andererseits muss man schon sagen: Die Ermittlungsarbeiten lassen zu wünschen übrig. Also ich verstehe nicht, wo bei der Polizei das Problem liegt. Entweder wurden eindeutige Fotos gefunden. Dann sollte das schon lange raus sein, dass er deswegen angeklagt sei.
      In den vergangenen Monaten wurde dem Deutschen Oberüber (der mir außer aus Artikeln auf Wochenblatt-Paraguay gänzlich unbekannt ist) schon so manches an impertinenten Anschuldigungen angelastet.
      Die bisher gezeigten Leistungen hiesig Kindergartenermittler gäben mir einzig zu lachen. Wäre es nicht so traurig und dem Auffinden der Kleinen in keiner Weise dienlich.
      Also sollen die einfach mal ihre angeblichen Beweise vorlegen und gut ist. Wo liegt bei denen das Problem? Kinderpornographie, ok, anklagen und aburteilen.
      Aber hier ist ein hin und her im Gange.
      Ansonsten gilt die Unschuldsvermutung. Im Zweifelsfalle für den Angeklagten. Im Moment kann eh niemand ausreisen. Der Paragauy kann in Falle von strafbaren Handlungen von Deutschland Hilfe erwarten. Ist ja ein zivilisiertes Land.
      Ich meine, schon einzig die wöchentlichen Kindergärtneraussagen hiesig Ermittler müssen doch zu denken geben. In einem laufenden Verfahren wird – zumindest in zivilisierten Ländern dazu keine Auskunft gegeben.
      Einfach unfähig, dilettantisch, wie Kindergärtner eben. Man lese über die Suchfunktion andere Artikel, wie zum Beispiel Denis Renner: PRIVATPERSONEN haben menschliche Knochen gefunden. Lange nachdem die Polizei über alle Spuren gestolpert ist. Der Witz: Die Staatsanwältin sagt noch, dass ohne Privatperson die Polizei niemals danach gesucht hätte. AUTSCH!!!
      Und ja, ich wollte nicht nach Afrika auswandern. Nun sind wir in einem stinkenden, jodido País gelandet und bringen unsere durch hiesig höchstens ein schönes Feucherchen machen könnenden Handwerker errichtete Haus nicht los. Na, den Ratten werden wir es nicht überlassen!!!
      Respekt gehört zu dem Grundverhalten jeder Menschen. Aber sorry, ne, den kann ich bei keinem Eingeborenen mehr aufbringen. Ohne Würgereiz hervorzurufen. Einfach nur der letzte Abschaum, den ich zwar da, von wo ich herkomme auch schon begegnen durfte, aber nicht an jeder Ecke.

      1. „Also sollen die einfach mal ihre angeblichen Beweise vorlegen und gut ist. “
        Es ist eigentlich in den meisten Ländern üblich, dass laufende Ermittlungen nicht veröffentlicht werden, schon gar nicht müssen.
        Genauso ist Untersuchungshaft üblich, wenn hinreichender Tatverdacht und Fluchtgefahr besteht, was ja nun eindeutig belegt und vorher vermutet wurde.
        Das einzig merkwürdige an dem Fall ist ist das Verhalten einiger Kommentatoren. Besonders Heinz-Christian scheint wohl eine finanzielle oder emotionale Bindung zum gelben Schein zu haben? Anders kann man sich diesen Blödsinn nicht erklären.

  4. Der Fall zieht sich und zieht sich. Wie lange soll das noch so gehen? Noch 1 Jahr oder noch 10 Jahre? Wenn es der Staatsanwaltschaft bis heute nicht gelungen ist Beweise für deren Thesen vorzulegen, dann kann daraus gefolgert werden, daß….
    a) es keinerlei Beweise gibt und und der Beklagte somit als unschuldig gilt und frei zu lassen ist
    oder
    b) die Staatsanwaltschaft unfähig ist und es nur nicht eingestehen will.
    So jedenfalls kann es m.E. nicht weiter gehen!

  5. Ich bezweifle, das es sich um totale Unfähigkeit handelt, sondern um ein unerwuenschtes Ermittlungsergebniss. Der Umstand, das die Polizei von Anfang an gegen Reiner Oberüber und dessen Freundin gearbeitet hat, so das diese den Kontakt zur Polizei abbrechen mussten lässt bereits Rückschlüsse zu. Das in den Wochen danach die Häuser von allen Deutschen durchsucht wurden, mit denen er Kontakt hatte, hat garantiert nichts mit einem Versuch das Kind zu finden zu tun sondern allenfalls mit Deutschenhass.
    Man dichtet Reiner Oberüber eine Stiefvater Eigenschaft an obwohl das Kind ganz eindeutig einen Vater hat und erfindet eine Aufsichtspflicht für das französische Kind . Danach erfindet die Staatsanwaltschaft Kinderpornografie, kann aber kein einziges Bild mit einem nackten Kind vorweisen. Es wird eine professionelle Facebook Hetzerin bezahlt, die seit Monaten gegen Reiner Oberüber hetzt. Ich gehe davon aus, das die Staatsanwaltschaft von Anfang an exakt weiss wo das Kind ist und wer dafür verantwortlich ist. Auffaellig ist auch, das sich die Rechtsanwaelte sehr schnell zurückziehen. Zuerst die 3 Rechtsanwaelte des Vaters und auch von Reiner Oberübers Rechtsanwalt ist nichts mehr zu hören. Das ganze stinkt für mich erbärmlich nach Taeterschutz , Angst vor den Tätern und Verfolgung Unschuldiger.
    Ist jemals zuvor in Paraguay wegen eines verschwundenen Kindes die Mutter eingesperrt worden und deren Freund?

  6. Da steht mutmaßlich, d. h. es ist eine Mutmaßung, das wiederum heißt die SA weiß es nicht und vermutet nur. Und das nach fast nem halben Jahr, jämmerlich diese Vorstellung. Der Herr hat doch wohl noch Familie und Freunde in Europa so wie ich das anfangs mitbekommen habe. Der Flug war sicher schon vor den uns allen hier bekannten Hindernissen gebucht und wurde deswegen „vermutlich von der Familie bzw irgendeinem Beauftragtem vielleicht sogar von seinem Anwalt umgebucht“. Das ist meine Vermutung.
    Ich glaube dieser Berichterstattung gar überhaupt nichts mehr, schon gar nicht irgendwelchen paraguayischen Staatsanwälten mit Dollarzeichen in den Augen. Alles an den Haaren herbeigezogen um Hetzen zu können.

  7. Wer noch ein paar Jahre länger im Sambi Südamerikas leben wird, selbst Erfahrungen mit der hiesig Kindergartenpolizei machen kann – als Opfer oder als angeblicher Täter – und noch dazu ein paar Artikel auf Wochenblatt-Paraguay liest – insbesondere den Fall Denis Renner und auch der Fall Oberüber bzw. die verschwundene Kleine – der wird auch selbst feststellen, dass hier im Paragauy ein riesen Kindergarten von A bis Z vorwiegt.
    Von arm bis reich, von ungebildet bis gebildet, alles Hühnerdiebe bis Kriminelle. Natürlich nach europäischem Maßstab. Hierzulande Normalfall. Aber ihren Müll abfackeln und zum Shwudi Iglesias 120 dB mit Kleinkind aufm Arm darum herumturnen, das könnens bestens, 1A de la 1°-ra.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.