Fast 4.000 Geschädigte nach Regenfällen dieser Woche

Asunción: Die Regierung nannte über ihr Notstandsekretariat heute die Ziffer von 797 Familien die auf nationalem Territorium durch den sintflutartigen Regen der letzten Tage Schaden davon trugen. Damit summieren sich etwa 3.985 Personen. Die Regierung verspricht durch ihr Notstandsekretariat (SEN) Lebensmittel sowie Matratzen und Decken bereitzustellen.

In Encarnación, Itapúa, wurden bei sehr ausgiebigen Regenfällen rund 300 Familien in neun Stadtteilen geschädigt. In der Provinz Ñeembucú gibt es Distrikte zu denen es quasi unmöglich ist vorzudringen. Das Notstandsekretariat verspricht jedoch auch diese Familien mit den wichtigsten Dingen zu versorgen. Währenddessen waren die am schlimmsten betroffene Teile von Asunción das Bañado Sur, Yukyty, und Trinidad.

Für die Provinz Ñeembucú wurde am heutigen Donnerstag im Parlament Notstand ausgerufen, damit Hilfsgelder zur Eingrenzung der Not freigegeben werden können.

(Wochenblatt / Hoy)

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2 Kommentare zu “Fast 4.000 Geschädigte nach Regenfällen dieser Woche

  1. Meine Anteilnahme an die Betroffenen.
    Doch mal eine Nebenbemerkung: Regnet es jetzt das erste mal in Paraguay oder sind diese Grundstücke vielleicht schon seit ewigen Zeiten betroffen? Es mag ja sein, dass durch Müll Kanäle verstopft sind, durch eine Versiegelung des Bodens das Wasser immer schlechter versickern kann. Aber im Prinzip ist es doch so, dass man dort in Niederungen oder im Flußdelta oder sehr nahe an Bächen, Flüssen, Kanälen usw. gebaut hat und das Problem jedes Jahr mehrmals wieder auftritt. Was soll also das Gejammere. Meist betrifft es die Ärmsten, die oftmals sicherlich nicht mal einen Titel für das Land haben, wo sie gebaut haben oder sie haben das Land billigst bekommen. WEnn es sich um einmalige oder seltene Naturphänomene handelt, sollte der Staat ihnen Land und Häuser geben – wenn es „normale“ Unwetterschäden sind, dann müssen sie eben selber zusehen, wo sie ein Stück trockenes Land bekommen und müssen dann arbeiten, um sich etwas aufzubauen. – Klingt hart und brutal – aber in Europa ist es auch nicht anders. Wer kein Geld hat, sein Grundstück zu unterhalten, muss eben gehen.

  2. zu ihrem kommentar moechte ich ein paar anmerkungen machen.schon ein paar mal habe ich erwaehnt, dass ueberschwemmungen besonders die armsten treffen,da diese neben baechen, kanaelen usw illegal gebaut haben, meist auf gemeindeland. wuerde man dies verbieten gaebe es bei diesen durch starkregen verursachten ueberschwemmungen viel weniger betroffene.doch da spielt meist die politik eine rolle („das sind unsere leute“) leider spielt die politik auch eine rolle bei einem teil der ueberschwemmungsopfer wie hier in pilar. meines wissens wurden bei der ueberschwemmung vor einigen tagen 3 siedlungen betroffen, die der staat fuer arme mitbuerger(manchmal aber auch nicht ganz so arme ???) gebaut hat und kostenlos verteilt hat. diese siedlungen wurden auf grundstuecken gebaut, wo jeder architekt haette wissen muessen, dass sie extrem ueberschwemmungs gefaehrdet sind. warum wurden diese siedlungen trotzdem dort gebaut? antwort. hier ist paraguay. die behoerden kaufen billige grundstuecke, die natuerlich auch ziemlich ungeeignet sind.beim kauf werden aber preise verrechnet als ob es sich bei den grundstuecken um gutes bauland handeln wuerde.kein verantwortlicher erhebt einspruch und der gewinn bei diesem „handel“ wird aufgeteilt.in der zweiten phase, beim bau, wird ebenfalls noch einmal „kasse gemacht“. da werden baumaterialen von minderer qualitaet verwendet plus mangelhafter ausfuehrung. ausserdem wird „vergessen“ durch bau von abwaesserkanaelen usw die gefahr von ueberschwemmungen abzumildern.(bei den bauvorschlaegen oft enthalten aber nicht ausgefuehrt) meine meinung dazu. wenn leute ihre haeuser „marke eigenbau“an stellen bauen, die voellig ungeeignet sind, ist das natuerlich unverantwortlich , aber ohne geld kann man nicht waehlerisch sein. wenn jedoch von staatsgeld und unter mitwirkung von architekten, bauingenieuren usw siedlungen gebaut werden,muesste man doch fachkenntnis voraus setzen.doch hier wird mit der devise gearbeitet“hauptsache geld machen, hinter mir die sintflut“(was leider oft zutrifft) der bau dieser siedlungen auf ueberschwemmungs gefaehrdeten grundstuecken wurde hier in pilar oft kritisiert, doch gegen keinen der verantwortlichen wurde je eine anzeige gemacht und trotz dieser ueberschwemmung werden auch keine gemacht werden. die verantwortlichen sitzen alle „in einem boot“,unter“blau-roter“flagge, das juristisch bestens abgesichert ist.

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