Fast wäre es ein Fernsehduell geworden

Asunción: Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Mario Abdo Benítez und Efraín Alegre ähnelte mehr einem Wissenswettstreit als einer Debatte, in der einer dem anderen antworten kann und darf.

Entweder die Produktion des Formats hat sich geirrt oder es ging darum, dass keiner ein böses Wort über den anderen sagt und eventuelle Kritik übt oder gar Vor- und Nachteile einer Entscheidung hervorhebt.

Alegre kreidete Abdo Benítez die Kontinuität der Cartes Regierung an, die nur für die Vorwahlen Kritik parat hatte. Der Abdo Benítez Flügel ist nach der internen Wahl quasi zerfallen, nicht so das Cartes Lager. Alegre fragte Abdo wie er eine Regierung weiterführen will, die nichts in Bildung und nicht ins Gesundheitswesen investiert hat. Das Mario Abdo in seiner Vermögenserklärung einen starken Zuwachs zu verzeichnen hat, muss wohl mit den neuen Staatsaufträgen zutun haben, merkte Alegre freundlich an.

Währenddessen limitierte sich die Sprechzeit von Abdo Benítez auf seine Ausführungen zu Regierungsbildung, Sicherheit, Gesundheitswesen und Bildung. Alegre, der laut Umfragen nicht besser da steht als Abdo Benítez, könnte man Bereitschaft zum Schlagabtausch unterstellen. Dies allerdings wurde durch die kurze Sprechzeit und das Format an sich ausgebremst.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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