Caazapá: Die Fernstraße 8 ist fertiggestellt. Nach vier Jahren und sechs Monaten Bauzeit, fast doppelt so lang wie geplant und auch teurer als veranschlagt.
Der Bau der Route 8 auf der Strecke Caazapá-Yuty ist nach Angaben des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) seit letzter Woche mit der Asphaltierung auf einer Länge von 73 Kilometern abgeschlossen.
Das Projekt wurde im Juni 2014 von der koreanischen Firma Ilsung Construction Co. Ltd. begonnen und endet in der doppelten erwarteten Zeit, nach vier Jahren und sechs Monaten. Es ist somit ein Vorhaben mit den meisten Verzögerungen unter der Regierungszeit von dem Ex-Staatspräsidenten Horacio Cartes.
Nach den Angaben des MOPC ist der Bau von 12,7 Kilometer langen Ein- und Ausfahrtsstraßen zu den im Bereich gelegenen Städten Caazapá, Maciel, Bertoni, Yegros und Yuty in vollem Gange. Nur letzte Details fehlen, um die Strecken zu eröffnen, berichtet die Institution, aber es gebe noch keinen Termin für die fertigstellung, sagte der stellvertretende Minister vom MOPC, Ignacio Gómez.
Laut einer Überarbeitung der Vertragsdokumente flossen bereits 33.660 Millionen Guaranies (5,7 Millionen USD zum aktuellen Wechselkurs) in das Straßenprojekt. Gelder, die von der vorherigen Regierung genehmigt wurden. Dies bedeutet eine Steigerung von fast 10% in Bezug auf den veranschlagten Betrag. Es sei daran erinnert, dass dem ausländischen Unternehmen 351.417 Millionen Guaranies gewährt wurde, aber das Vorhaben schließlich 385.000 Gs. Millionen kosten wird.
In einer Pressemitteilung teilte das MOPC mit, dass die Zufahrtsstraßen als ein Paket ergänzender Arbeiten in das Projekt mit eingeflossen seien, als Reaktion auf die Forderungen der Einwohner und lokalen Behörden.
Eine der geplanten Verbesserungen ist die Stahlbetonbrücke über den Fluss Pirapó. Sie ist 150 Metern lang und bereits vollständig fertiggestellt.
Neben diesem positiven Aspekt ist auch eine Restauration der alten Zugstationen der Eisenbahn Carlos Antonio López in den Bezirken Yegros und Moisés Bertoni vorgesehen. Die Intervention, die im Rahmen eines Abkommens zwischen dem MOPC, der staatlichen Eisenbahngesellschaft in Paraguay (Fepasa) und dem Nationalen Sekretariat für Kultur (SNC) vereinbart wurde, soll der deutlichen Verschlechterung, dieser als Kulturgut klassifizierten Gebäude, ein Ende gesetzt werden.
Mit der Sanierung der Route 8 werden die Städte Caazapá und Yuty vollständig an das Hauptstraßennetzes des Landes angeschlossen: Die Fernstraße 8 verbindet die Routen 1, 2, 3 und 7 miteinander, ein zentraler Korridor, der die gesamte Region Oriental von Süden nach Norden durchquert.
Wochenblatt / Ultima Hora











Christian2005
Strassenbau, das dunkle Thema Paraguays, aber ohne ausgebildete Fachkräfte Ingeneure und Arbeiten kann man halt nichts ordentliches bauen, zudem verschindet fast alles Geld in der Taschen giegigster Politiker!
Anton
Seit wann haben Koreaner keine Bildung?
Bei einer Bauzeit von 4 Jahren und Projektergänzungen ist eine Preissteigerung von 10 % vermutlich angebracht und angemessen.
Hans Iseli
Diese Aussage scheint vernünftig.
Christian2005
Da glaubt tatsächlich einer der Gebildeten, dass hier Koreaner die Strassen bauen….