Fertigteilhäuser für Sozialschwache?

Emboscada: Die chilenische Firma San Felipe wird in der besagten Stadt Fertigteile zusammenbauen und für den paraguayischen Markt anbieten. Los geht’s bei 4.000 US-Dollar.

Das chilenische Unternehmen, welches unter anderem Zulieferer für das Wohnungsbausekretariat (Senavitat) werden will bieten Wohnlösungen schon ab 4.000 US-Dollar an. Wenn es etwas größer und wohnlicher werden soll steigt der Preis schnell auf 10.000 US-Dollar. Die Haltbarkeit dieser Häuser soll etwa 35 Jahre umfassen, so der Hersteller.

Der paraguayische Sitz des Unternehmens in Emboscada wird zu Beginn 25 Personen anstellen, die von Chilenen ausgebildet werden. Einmal ausgebildet, sollen diese weiteres paraguayisches Personal den Umgang lernen.

Während aus Chile nur die vorgefertigten Kits für Wände und Dach kommen ist der Boden zu 100% paraguayisch. Der Aufbau der Häuser dauert keine zwei Wochen und enthält wenigstens ein Schlafzimmer, Bad, Küche und Wohnzimmer

Im Shopping Mariano sowie im Abasto Norte sollen Fertighäuser in wenigen Tagen vorgestellt und dem Publikum näher gebracht werden. Die Finanzierung soll auch über paraguayische Banken umsetzbar sein.

Wochenblatt / La Nación

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

5 Kommentare zu “Fertigteilhäuser für Sozialschwache?

  1. Die Haltbarkeit dieser Häuser soll etwa 35 Jahre umfassen. Was ist den das!
    Ein normales Fertighaus ist Haltbarer.Da haltet ja selbst Onkel Toms Bretterbunde länger als das .

  2. So ein Haus für sozial Schwache hält keine 2 Jahre. „Sozial Schwache“ sind meiner Erfahrung nach zu schwach ein solches Haus in Ordnung zu halten. Also wird es spätestens nach 2-3 Jahren hin sein. Die Finzierer dieser Immobilien werden das Nachsehen haben. Ich kann nur hoffen, dass sich keine Cooperativen daran beteiligen werden.

  3. Als verkappter Gutmensch habe ich 4,5 Jahre lang mit Senavitat geübt, um ein Grundstück für die Armen zu verkaufen. Die Erfahrungen waren reichlich, aber unfassbar. Als es mir endlich gereicht hat, habe ich mein Grundstück innerhalb von 3 Wochen losgeschlagen und brauchte mich nicht mehr mit diesem Verein rumzuärgern.
    Mein Rat: Finger weg von Geschäften mit dem Staat!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .