Feurwerkskörper, Alkohol und fehlende Verantwortung

Acahay: Ein Feuerwerkskörper explodierte im Mund eines Mannes, der betrunken war. Im Notfallkrankenhaus beginnt seine Behandlung, die wenigstens 15 chirurgische Eingriffe benötigt.

In der Nacht von Silvester auf Neujahr feierte Rosalino Bordón (41), ein Maurer aus dem Stadtteil Yeguarizo fleißig und trank in Überfluss. Einer seiner Kumpanen muss ihm ein Feuerwerkskörper in den Mund gestreckt haben, der dann explodierte. Bordón, der sich an nichts erinnern kann, verständigt sich derzeit nur schreibend. Er bekam eine Tracheotomie und wird derzeit mit einer Sonde ernährt.

Laut dem Krankenhausdirektor, Agustín Saldívar, benötigt er weit über ein Dutzend chirurgische Eingriffe, da alle Weichteile sowie ein Großteil der Knochen des Ober und Unterkiefers nicht mehr vorhanden sind. In der Silvesternacht gab es insgesamt sieben Verletzte durch Feuerwerkskörper, der von Rosalino Bordón, ein Vater von zwei Kindern, ist der schwerste. Seine Behandlung kostet wenigstens 200.000.000 Guaranies und dauert mehr als ein Jahr. So wie es aussieht muss allein der Staat dafür zahlen, hieß es von Seiten des Notfallkrankenhauses.

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8 Kommentare zu “Feurwerkskörper, Alkohol und fehlende Verantwortung

  1. habe mit meinen arbeitern über diesen fall gesprochen und war der meinung das dieser mensch dumm ist so etwas zu machen, muste mich aber beleren lassen, der mensch ist nicht dumm , paraguayer sind halt sehr experemenierfreudig und machen deshalb immer sehr große erfindungen. was er erfinden wollte konte mir aber keiner sagen

    1. Hier fehlen einen Worte!
      Den haben sie ins Gehirn geschissen und vergessen um zu rühren. Das war das Experiment, wie werde ich auf die schnelle zur Zahn-losen-minna.Große Erfindung!
      Das geht auf keine Kuhhaut:

    2. Experimentierfreudig ? Hirnlos würde ich sagen. Da soll dann der Staat alle Kosten bezahlen. Bei einem Menschen, der wirklich Operationen benötigt, Organe und was weiß ich noch alles, der muss zumindest ein groß teil selber bezahlen. Dieser Vollpfosten bekommt quasi alles gratis. Ich wäre für nur eine Operation gratis, und zwar in Form einer Tötung. Sage mal ein Paraguayer, der eine große Erfindung gemacht hat, außer Terere zu trinken und Pause zu machen.

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Man muss eines wissen: der paraguayer ist immer der paraguayers naechster Feind. Das Asassinentum ist immer latent praesent.
    Wenn der andere dann in einer hilflosen Situation ist wo er sich nicht wehren kann, so nutzten die Kumpane das schamlos aus. Fehlt nur dass jemand solchen einen Revolver in die Hand drueckt und vorschlaegt Russisch-Roulette zu spielen.
    Hier muss unbedingt auf fahrlaessige versuchte Toetung erkannt werden. Solch eine Rakete 3×3 hat immerhin soviel Rueckschlag dass der Schaft in den Hals eindringen kann und der Alkoholfritz elendiglich erstickt waehrend sich die anderen eins anlachen.
    Ins Gefaengnis mit solchen – tja ein teuerer Spass dank dem Alkohol (diesesmal kostete es praktisch den Rest des Lebens).

  3. Wenn die dann schon operieren, sollten die Ihm auch gleich Hirn einsetzen, jedes Tier hat mehr Hirn im Kopf als der. Ich habe kein Mitleid für diesen Vollpfosten.

  4. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Na ja die anderen haben ihm die Rakete in den Mund gesetzt waehrend er im Koma besoffen war. Die anderen (seine Saufkumpels) gehoeren ins Gefaengnis.
    Das „Raketenopfer“ selbst hatte nur erst im Krankenhaus gemerkt dass ihm die halbe Fresse fehlte. Glueck fuer das Opfer dass er in Alkoholanaestesie war als das passierte – hat wohn nicht viel gefuehlt (immerhin wurden ihm ja der ganze Rachen zu Brei zermatscht und Knochen des Gesichts buchstaeblich nicht mehr existieren.
    Wie das passieren kann ist relativ unverstaendlich. Eine 3×3 Rakete hat ein Schwarzpulvervolumen dass etwa 40 bis 50 grain (Gran) entspricht wo eine Kaliber 12 Schrotpatrone wenn sie mit Schwarzpulver geladen wird, klassischerweise 70 grain Schwarzpulver enthaelt (vor 1900 z.B.). Zudem hat die 3×3 Rakete 3 Knallkoerper die wahrscheinlich ein Detonationspulver basierend aus Potassium Perchlorat/Aluminium Pulver enthaelt welches nicht ein deflagrante (Brennpulver wie bei Munition) ist sondern zu den Explosivpulvern (wie bei TNT und Dynamit) gehoert. Diese Knallkoerper muessen im Mund explodiert sein denn die geballte Wucht des 50 grain Schwarzpulvers + 3 dieser Knallkoerper geben doch eine ziemliche Wucht explosivkraft. Wenn du das Schwarzpulver der Rakete nimmst + das Pulver von 1 Knallkoerper dann bekommst du eine volle Treibladung fuer eine normale Kaliber 12 Schrotpatrone. [Seitennotiz: das Schwarzpulver rausnehmen und auch das Explosivpulver nur eines Knallkoerpers das dann in eine Leere Schrotpatrone reintun und so kann man Schrotpatronen wiederladen wenn das Zuendhuetchen intakt ist. Mehr als 1 Knallkoerperpulver waere mir das Risiko zu gross da Potassium Perchlorate ein Detonationspulver ist]. Also kombiniert hat so eine Rakete die Sprengkraft von mehr als einer Kaliber 12 Schrotpatrone da 2 mehr Knallkoerper mit ihrem respektiven Detonationspulver da drin sind (wobei das Schwarzpuver + das Pulver 1nes Knallkoerpers wie vorher gesagt eine so quasi volle Ladung Pulver fuer eine Kaliber 12 Schrotpatrone enthaelt entsprechend die normalen 22 grain Rauchlosem Pulver der kommerziellen Schrotmunition.
    Also die Knallkoerper muessen im Mund losgegangen sein oder seine Saufkumpels haben die Rakete in seinen Mund gehalten indem sie auf den Mund ziehlten. Dieses Szenario ist mir am wahrscheinlichsten: die Kumpels zuendeten die Rakete an und richteten sie auf den offenen Mund des Opfers (das betrunken war) so schoen im Sinne „no le hace nada“ (ihm wird schon nichts geschehen).
    Der paraguayer ist des paraguayers aergster Feind.
    Das ist niemals ein Unglueck sondern fahrlaessige Verletzung mit Mutwillen.

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