First Lady des demokratischen Übergangs verstarb am heutigen Samstag

Asunción: Nelly Reig, Witwe des ehemaligen Präsidenten Andrés Rodríguez und First Lady der demokratischen Ära (1989-1993), starb heute im Alter von 92 Jahren, nachdem sie in das private Sanatorium La Costa eingeliefert worden war, bestätigte ihr Neffe, General Carlos Rodríguez Garcete.

Er wies darauf hin, dass ihr Tod gegen 05:30 Uhr morgens aufgrund von Gesundheitsproblemen eintrat, die sie bereits erlitten hatte und schloss aus, dass es sich um Covid-19 handelt.

2011 erhielt Reig eine Medaille als Hommage an die 22 Jahre des Staatsstreichs, mit dem die Diktatur von Alfredo Stroessner endete. Bei dieser Gelegenheit drückte sie ihre Unzufriedenheit aus und wies darauf hin, dass sie in der demokratischen Regierung keine großen Fortschritte sehe, “weil es nicht das ist, was wir erwartet hatten”.

General Rodríguez war derjenige, der 1989 den Militärputsch anführte. Zugleich war er der Schwiegervater des Diktators Alfredo Stroessner. Die Entscheidung, den Diktator aus seinem Amt zu entheben, wird auf Spaltungen innerhalb der Colorado-Partei sowie auf wirtschaftliche Unterschiede zurückgeführt.

Nach dem Sturz Stroessners wurde Rodríguez bei den allgemeinen Wahlen zum Präsidenten der Republik gewählt und öffnete die Türen der Demokratie. Er starb im April 1997 in New York.

Wochenblatt / Prensa 5 / Ultima Hora

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1 Kommentar zu “First Lady des demokratischen Übergangs verstarb am heutigen Samstag

  1. Zitat: “Bei dieser Gelegenheit drückte sie ihre Unzufriedenheit aus und wies darauf hin, dass sie in der demokratischen Regierung keine großen Fortschritte sehe, “weil es nicht das ist, was wir erwartet hatten”.”
    He, genau.
    Das System zu wechseln brachte nichts ohne die Menschen zu wechseln. Das war das Problem.
    Das ist dasselbe Dilemma worin die Mennoniten stecken: sie meinen das Kooperativssystem, also das System, loest alle Probleme wo aber heute dieser Mennonitenschlag das Problem ist der die Dinge zum scheitern bringt.
    Das zeigt sich dann sehr schoen an @Eulenspiegeln “Mennoniten” der ihn sagte dass jetzt Gott mal beiseite gelassen werden sollte und man sich auf den Job konzentrieren solle.
    Diese arten von Kreaturen sind gerade die die verhindern dass die Dinge besser werden.
    Es fehlt an einer “neuen Kreatur” – Leute die der Versuchung widerstehen zu stehlen wenn sich die Gelegenheit bietet.
    Wie beim Oberueber der lieber schweigt und vertuscht anstatt die Wahrheit ans Licht zu bringen. Das Spielchen hat er nicht nur in Paraguay gelernt sondern so laeuft es in Deutschland im “Rechtssystem”. Man vergisst da komplett dass das Ziel des Rechtssystems die Wahrheitsfindung ist und nicht das Pochen auf den eigenen vermeintlichen Rechten.
    Diese Ehrendame vergisst ganz dass ihr Mann der groesste Drogenhaendler der Zeit damals war und das gerade wegen solchen Kreaturen es mit der Demokratie nie vorwaerts ging. Stroessner mit seinen Generaelen polierten die Staatsfinanzen mit dem Drogentransit auf. Das Reptil wurde so langsam alt und wurde durch einen Juengeren ersetzt. Nur eben der Drogenhandel beschraenkte sich damals auf die Elite des Landes und war noch nicht beim Volke angekommen. Zudem tat man sich was gutes und verkaufte nur den Yankees die Drogen und erlaubte dem eigenen Volk nicht die zu konsumieren. Dadurch wurde Paraguay die Drogenabhaengigkeit fuer jahrzehnte erspart. In diesem exquisiten Club war Lino Oviedo auch, Wasmosy, der Benitez Clan, die Cartes, etc.
    Nur eben frueher oder spaeter schnueffelt der Dealer selbst am Stoff und wird abhaengig.
    2. Korinther 5,17 “Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!”
    Galater 6,15 “Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern eine neue Schöpfung.”
    Diese Neue Schoepfung ist das was sich nicht eingestellt hat. Ein Neuer Mensch kann in Diktatur und in Demokratie leben, in Kapitalismus und im Kommunismus (denn sein Herz haengt ja nicht vom Kapital, Geld, etc. ab sondern Jesus ist im Herzen).
    Daher ist es immer ein boeses Zeichen wenn die Mennoniten sehr gegen den Kommunismus wettern: das zeigt immer dass sie fuerchten ihr Geld und Hab und Gut zu verlieren und dass sie davon 100% abhaengen.
    Stuetzt sich jemand aufs Geld und Hab und Gut so verschwindet automatisch der Kooperativismus und das Gemeinschaftswesen.

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