Fischboom in Paraguay

Wie kann man mit wenig Geld in Paraguay ein gutes Einkommen erreichen, die Frage stellen sich immer mehr Einwohner. Der landwirtschaftliche Sektor stagniert aber die Nachfrage beim Fisch steigt immer deutlicher an.

Dalbert Insaurralde Balbuena ist Veterinär Student und hat mit geringem Eigenkapital schon ein Unternehmen geschaffen. 1,2 Millionen Guaranies waren notwendig einen Fischteich mit 800 Quadratmeter anzulegen. Dann setzte er in das Gewässer 800 Stück der Sorten Pacú und Tilapia ein, dies kostete ihn noch einmal 800.000 Guaranies.

Im darauffolgenden Jahr legte Balbuena zwei weitere Teiche an, mittlerweile sind es 10. Nun gedeihen mehr als 75.000 Fische in den Lagunen, die regelmäßig gefüttert werden bis sie ihr Schlachtgewicht erreichen. Balbuena erklärte, es hätte auch Probleme gegeben. „In Zeiten der Dürre gab es Probleme mit den Wasserquellen, die Sauerstoffversorgung der Fische ist kompliziert, denn das Wasser in den Teichen muss fließen. Ich verlor einmal 10.000 Fische und musste ganz von vorne anfangen“, sagte Balbuena.

80% der 75.000 Fische sind Pacú, der Rest Boga und Tilapia. Er erzielt einen Verkaufserlös in Höhe von 25.000 Gs. bis 30.000 Guaranies pro Kilo. Balbuena betonte, die Unkosten seien gering und es könne mit geringem Eigenkapital doch ein ansehnlicher Gewinn erzielt werden, denn die Nachfrage wäre hoch. Er will weiter expandieren und einer der größten Produzenten auf dem heimischen Markt werden.

Quelle: 5dias

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