Fischer machen ihre Drohung wahr

Die Berufsfischer haben ihre Drohung wahrgemacht und am Montag den Paraguay Fluss über einen gewissen Zeitraum für den Schifferverkehr gesperrt. Dies wollen sie in unregelmäßigen Abständen wiederholen.

Ausschlaggebend ist die fehlende Subvention in der fangfreien Zeit, wir haben darüber berichtet. Der Generalsekretär von der Vereinigung für Fischereiberechtigte (Unapesca), Bernardo Zarate, bestätigte die Streikmaßnahme. Eine Person aus der Familie bekommt eine Subvention in der fangfreien Zeit in Höhe von einer Millionen Guaranies, das sei zu wenig sagte er.

„Wir wollen, dass diese Kürzung verschoben wird“, erklärte er gegenüber dem Radiosender 780 AM. Weiterhin ergänzte er, es könne doch nicht sein, dass nur ein Mitglied der Fischereifamilie diese Zuwendung erhält, wenn alle in diesem Bereich arbeiten.

Die Gewässer zwischen Asunción und Fuerte Olimpo, sowie in Alto Paraguay, Chaco, werden weiter von uns gesperrt werden bis die Regierung einlenkt. In dieser Fischereigewerkschaft sind in etwa 9.500 Personen von insgesamt 19.500 Berechtigten organisiert.

Desweiteren gab die Ministerin des Umweltministeriums (SEAM) ein Statement zu dem Fangverbot ab. Sie bedauerte, dass ihrem Ministerium nur ein Boot auf dem Paraguay Fluss zur Verfügung stehe, um das Verbot zu kontrollieren. Sie müssen auf andere staatliche Institutionen vertrauen, die sie unterstützen.

„Wir hoffen auf die Unterstützung der Gemeinden, der Nationalpolizei und anderer Behörden, die auch auf das Fangverbot hingewiesen wurden“, sagte sie gegenüber einem Radiosender. Die Küstenwache habe zwei Schiffe, die einen größeren Überwachungsradius durchführen können und damit mehr Kontrolle ausüben können.

Sie erinnerte weiter daran, dass Fischhändler ihre eingefrorenen Produkte bis Sonntag offiziell verkaufen dürfen, wenn der Bestand dafür deklariert wurde.

„Die Schonzeit sei wichtig für einen nachhaltigen Fischbestand“, erklärte die Umweltministerin nachdrücklich. Von dem Fangverbot sind auch alle Angler betroffen. Sollten sie mit fangfrischem Fisch aus Flüssen in ihrem Fahrzeug erwischt werden, droht ebenfalls eine empfindliche Geldstrafe.

Quelle: ABC Color / Ultima Hora / Wikipedia: Aeggy

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2 Kommentare zu “Fischer machen ihre Drohung wahr

  1. Unlängst schrieb ich hier schon etwas zum Thema. Das möchte ich kurz etwas genauer darlegen.

    Zitat Artikel: „Von dem Fangverbot sind auch alle Angler betroffen.“ Das ist falsch, es mag sein daß es so auf dem Papier steht, ist aber nicht durchzusetzen da viele ANSÄSSIGE Familien nur oder großteils vom Fluß leben. Da wird dann mittags noch schnell eine Tüte mandi’i gefangen für die Suppe zum Abend. Ich selber war schon oft zur Schonzeit am Fluß bei Concepcion, habe auch geangelt. Wenn was verwertbares gefangen wurde, haben wir es direkt zubereitet, wie es alle dort machen. Da stört sich auch keine Polizei daran.

    Es ist aber ein Fakt, daß nicht transportiert werden darf, und das finde ich gut so. Ausserdem, wer ein Fahrzeug besitzt hat auch Geld um Strafen und anderes zu bezahlen. 😉

    LG

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