Flüchtlingskrise erwartet

Asunción: Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro und verschiedene paraguayische Politiker warnen vor einer Flüchtlingskrise, wenn bei der Präsidentschaftswahl in Argentinien linke Kräfte an die Macht kommen sollten.

Der rechtsextreme Bolsonaro ist ein Feind der lateinamerikanischen Linken und hat seine Freundschaft mit dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri unterstrichen, dessen Chancen auf eine Wiederwahl im Oktober nach den Ergebnissen vom Sonntag gering erscheinen.

Bolsonaro hat die ehemalige Präsidentin Cristina Fernández, die heute die beliebteste Kandidatin für die Vizepräsidentschaft ist, als “schamlose Linke“ bezeichnet.

Bolsonaro warnte davor, dass es bald zu Migrationswellen kommen könnte, wie im Norden des Landes, wo Venezolaner vor der Wirtschaftskrise geflohen sind und nach Brasilien oder Paraguay strömen könnten. Auch Politiker der Colorado Partei teilen diese Ansicht von Bolsonaro.

„Wir wollen das nicht: Argentinische Brüder fliehen hierher oder nach Paraguay und sehen, wie schrecklich es sein könnte, wenn das Ergebnis der Abstimmung am letzten Sonntag im Oktober bestätigt wird“, sagte der Bolsonaro.

Wochenblatt / eleconomista.mx / Economiavirtual / ABC Color

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7 Kommentare zu “Flüchtlingskrise erwartet

    1. Die Frage ist wie das 2002 war. Hat Paraguay damals nicht viel mitbekommen? Dann liegt das wohl daran, dass man sich noch nicht so weit geöffnet hatte. Jetzt wäre das eben anders. Das (welt)öffnen und globalisieren hat eben zur Folge, dass man dann eine Krise hat wenn in China ein Sack Reis umfällt. Hauptsache es wird weiter (welt)geöffnet und globalisiert.

    2. Wow, die Tagesschau! Hier laufen genug Argentinische Programme. CF sagte damals, huch hier riecht es nach Schwefel, da muss der Teufel gewesen sein. Sie hatte damals nach Busch Sen. gesprochen. Das wurde von der Tagesschau bejubelt. Das sie aber 100 te von Millionen $us dem Volk gestohlen hat, naja. Sind halt Linke. man hält zusammen.

  1. Haha. Mit Asyl und Menschenrechten seid ihr gut bewaffnet. Aus dem Migratiospakt so weit ich weiß ist er noch ausgetreten, beim Flüchtlingspakt konnte ich nicht herausfinden ob sie sich enthalten oder doch angenommen haben. Dagegen stimmten ja nur USA und Ungarn. Paraguay hat ja sowieso alles unterschrieben ohne wenn und aber.
    Linke Regierungen sind nicht gut, neoliberale aber genau so nicht und die Hauptgründe für Flucht sind immer noch Überbevölkerung. Hiergegen tun weder Linke noch Neoliberale was und letztlich hätte man hier vor Jahrzehnten klar beginnen müssen. In Südamerika sind es die prekären Beschäftigungen, die viele nach Norden in die USA treiben. Prekäre Beschäftigung sind ebenfalls das Produkt von neoliberalen Regierungen und Abkommen als auch von linker Politik. Den Staat blasen auch beide auf. Und dann sind da noch Sanktionen gegen Venezuela, die wohl der Hauptgrund sind. Ja von wem gehen die denn aus? Die Geierfonds die regelmäßig über Argentinien kreisen, aus welchem Land kommen denn die? Da kommt also noch ein Grund dazu warum es immer mehr Flüchtlige gibt.
    Gerdedet wird viel, getan aber im Grunde nichts außer Steuergeld von unten zu genau deshalb mittlerweile milliardenschweren Philantrophen verteilt. Solange es eben noch geht…

  2. Kennt jemand einen guten Arzt? Habe einen Lachkrampf! Argentinier fluechten nach Paraguay um das hervorragende paraguaysche Sozialsystem auszunuetzen!

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