Fortschritt, der keiner ist

Asunción: Weder die exklusiven Radwege in der Innenstadt von Asunción, noch der exklusive Fahrstreifen für Busse auf der Transchaco in Mariano R. Alonso, werden so benutzt wie angedacht. In Asunción fährt keiner mit dem Rad und in Mariano mehr Autos und Mopeds als Busse auf der Spur.

Während der Präsident des Landes quasi täglich mit irgendwelchen Einweihungen von Bauwerken beschäftigt ist, um dem Bürger vorzugaukeln, es geht im Land voran, merken diese Bürger meist nur wenige Wochen später, wie sinnlos die Aktionen sind. Kilometer von Radwegen in Asunción sind ein guter Beweis. Besser jedoch ist noch die exklusive Busspur in Mariano Roque Alonso, wo zwar die Busse fahren, aber diese genau deswegen keine Zeitersparnis haben, weil Auto- und Motorradfahrer nicht lesen können oder einfach nur ignorant sind. Da es keiner kontrolliert, macht jeder das was er für richtig hält.

Die von der Regierung angekündigten Verdopplungen der Ñu Guasu Autobahn, der Avenida Silvio Pettirsossi die zum Flughafen hinführt und die Tape Tuja (Gral. Aquino) werden, bevor sie Erleichterung verschaffen werden, erst Monate oder Jahre von Arbeit nur Stress verursachen. Im Hinblick auf die Ñanduti Fußgängerbrücke auf Höhe des olympischen Komitees bleibt abzuwarten, ob diese vergrößert oder komplett demontiert werden muss. Sicher ist nur eines, auch wenn Zufahrtsstraßen verdoppelt werden, ändert das nichts an dem Stop and Go im Bereich der Avisadores del Chaco, España oder Mariscal Lopez.

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7 Kommentare zu “Fortschritt, der keiner ist

  1. ” Im Hinblick auf die Ñanduti Fußgängerbrücke auf Höhe des olympischen Komitees bleibt abzuwarten, ob diese vergrößert oder komplett demontiert werden muss. ”

    Ach, das ist die megateure 2 Millionen Dollar-Brücke in dem Nanduti-Stil von Abdo. Am besten gleich wegmontieren und in Abdos Garten hinstellen. Vor allem WO das gemacht, an einer Stelle, wo kaum jemand zu Fuß unterwegs ist.

    Und der Radweg quer durch die Innenstadt ist wirklich unglaublich sinnlos – wahrscheinlich auch schweineteuer gewesen, obwohl nur diese Katzenaugen auf die Straße geheftet und ein bisschen Markierung. Erinnert mich ein bisschen an die Sitzbänke in der Palma-Strasse an der prallen Sonne – nach kurzer Zeit wurden auch diese potthässlichen Bänke wieder weggeschafft.

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    1. Die Ñanduti Fußgängerbrücke hat das Steuerzahler:*@#In 2,5 Millionen USD (mit Amigozuschlag) gekostet. Der Wert der Ñanduti Fußgängerbrücke gemäß Experten – also nicht von mir – 500.000 USD (ohne Amigozuschlag) 🙂

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    2. Und wer hat diese lächerliche aber sündhaft teuren, bis heute gesperrte Fußgängerüberführung zu verantworten? Es war der damalige Verkehrminister Wiens von den Benitez-Colorados, der außer diesem Vorfall noch damit auffiel, daß er auf einem Parteitag der Colorados auf dem Tisch und dort ausgebreiteten US-Dollarnoten wie ein Kasper im Theater herum tanzte. Und so etwas wollte mal Staatspräsident hier werden! Heute bekleidet er ein hoch-dotiertes Pöstchen im Wasserkraftwerk. Wirklich, man kann sich nur noch wundern oder in einen Lachanfall verfallen – geht aber nicht, denn diesen ganzen Unsinn und den Ansehensverlust des Landes haben alle ‘Bürger Paraguays zu tragen und das ist nur zum heulen!

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      1. Die Pfeife Wiens ist nicht mehr bei Itaipu, kurz bevor Cartes wieder das uneingeschränkte Sagen hatte, also sein Bübchen Präsident wurde, hat er gekündigt, natürlich nur um den Rausschmiss vorzukommen.
        https://www.lanacion.com.py/politica/2023/08/08/arnoldo-wiens-renuncio-a-su-cargo-en-itaipu/

  2. Den exklusiven Fahrstreifen für Busse auf der Transchaco in Mariano Roque Alonso habens von hiesig Afullprofi-Kindergardenpolizei doch kontrolliert. Als dat noch neu gebastelt wurde. Wenigstens die ersten 14 Tage lang oder bis zum ersten Regen. Wer hätte dat gedacht? Also i ned. Kam doch großmauig am hiesig edukativen Basura-TV.
    Da hatten sich doch einige Steuerzahler:*@#Inen am hiesig edukativen Basura-TV beschwert, ob die Drangsalierung das Steuervieh:*@#Ins hierzulande auch schon wie in Polizeistaaten EU, GB, Schweiz oder USA anfängt. Offensichtlich nicht. Und dat ist auch jut so.
    Wie imme im Paraáfric ist es doch nur darum gegangen, bis alle Amigos die paar Millionen USD für das anbasteln von Katzenaugen erhalten haben – eben- die ersten 14 Tage lang oder bis zum ersten Regen, dann sollten alle Amigos die Plata in der Kralle gehalten haben.
    Ab diesem Zeitpunkt zerfällt wie alles im Paraáfric in seine Einzelmoleküle. Wer hätte dat gedacht? Also i ned.
    Abe psssst, dat MUSS unter uns bleiben. Sonst kommens hierzuland auch noch auf die Glanzidee wie in Polizeistaaten EU, GB, Schweiz oder USA hinter jedem Busfahrstreifen ein verhindertes Sozialfall:*@#In zu verstecken, das sofort mit dem Bußgeldkatalog 2024 hervorhechtet. Abe gottseidank funktioniert dat hierzulande ja ned, da keine Sozialversicherung vorhanden.

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  3. Das ist alles paraguayische Logik! Ich wundere mich hier überhaupt über nichts mehr. Schon als die Radwege markiert wurden und nur Parkraum und Straßenbreite wegnehmen, dachte ich mir, was für Idioten sind wohl auf diese Idee gekommen.

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    1. Die machen einfach nur den Blödsinn nach, den man seit vielen Jahren auch in D verbrochen hat. Man wollte Radwege schaffen und hat einfach von der oft ohnehin schon engen Fahrbahn einen Radweg wegmarkiert. Nun fahren die Autos trotzdem halb auf den Radwegen, weil sonst Gefahr besteht, dass man sich Spiegel abfährt oder schlimmeres, wenn z.B. ein LKW entgegen kommt.

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