Franco erhielt eine offizielle Einladung von Barack Obama

Asunción/New York: Der Präsident der Republik, Federico Franco und seine Ehefrau Emilia Alfaro wurden offiziell vom Präsident der Vereinigten Staaten Amerikas, Barack Obama, zur Generalversammlung der UNO eingeladen. Diese findet am 25. September in New York statt.

Quellen des Außenministeriums ließen die Nachricht verlautbaren nachdem Franco selbst die Absicht äußerte an dem Treffen aller Staatschefs teilzunehmen.

Innerpolitisch hat sich Federico Franco jedoch ein Bein gestellt. Nachdem seine Schwägerin als Beraterin hochbezahlt bei Itaipú angestellt wurde, erklärte er, dass dies der einzige Fall von Nepotismus in seiner Amtszeit sein werde. Jedoch vergingen nur zwei Wochen und nun wurde auch sein Bruder und Ex Bürgermeister von Fernando de la Mora, Anibal Franco, als Berater im zweistaatlichen Wasserkraftwerk eingestellt. Federico Franco verteidigt die These, er sei ein alter Itaipú Funktionär und somit ist es keine Neueinstellung während sein Bruder Anibal erklärte, dass dieses Amt „Ad honorem“ sei und er nicht die unterstellten 10.000 US-Dollar monatlich bezieht.

(Wochenblatt / Abc)

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5 Kommentare zu “Franco erhielt eine offizielle Einladung von Barack Obama

  1. ist kein Wunder, Paraguay ist wohl eines der wenigen Länder in Südamerika, wo die Gringos noch einen Fuss in der Tür haben..

    1. …neben Chile , Kolumbien , Brasilien, Peru !!
      So Antigringo sind die hier ja dann wohl doch nicht !
      Vorallem , da diese Nationen ja auch voellig unwichtig sind !! :p

  2. Verstehe nicht ganz. Präsidente Franco ernennt die Minister. Leute einstellen in Staatsbetrieben sollte nicht zu seinen Befugnissen gehören. Wenn die Angestellten von entsprechendem Gremium eingestellt werden, spielt dies keine Rolle, ob sie mit dem Präsidenten verwandt sind, wenn sie für die Stelle qualifiziert sind. Wenn sie allerdings nicht für die Stelle qualifiziert sind und trotzdem den Posten bekommen, so sollte ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten durch den Senat eingeleitet werden (uh, lieber nicht schon wieder :))

  3. Hier muss nun etwas Wichtiges zu Bonsaj Rambos Kommentar gesagt werden: In Paraguay ist jeder für alles qualifiziert. Das alleine zeigt schon die Qualität der Leute. Das fängt beim Elektriker an der auch gleichzeitig Klemptner ist und in seiner Freizeit noch Haare schneidet und hört bei der Politik auf. Meine Hochachtung.

    Ein ungeschriebenes Gesetz lautet: Als Politiker versorgt man zuerst seine Familie! Das ist das primordiale und mehr hat Franco nicht getan und daher kann ihm auch nichts zur Last gelegt werden.

    Die Südamerikaner sind eben richtige Familienmenschen und nicht wie wir Deutschen. Der Familienverband ist das Wichtigste, auch in der Politik.

  4. Ja, das stimmt Asuncioner: Im Elektroladen eines paraguayschen Sportkollegen werden seit meinem 2. Besuch auch Gitarren verkauft. Als er mein Motorrad sah, sagte er mir, dass er auch Motorrad-Mechaniker sein. Ich habe ihm gar nicht gesagt, dass ich auch noch einen Maurer für mein Haus suche…

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