Franz Wiebe ist frei

Rio Verde: Der Mennonit Franz Wiebe wurde gestern, gegen 21:00 Uhr, von der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP freigelassen. 214 Tage war er entführt.

In Toro Veve ließ ihn die EPP frei, etwa 25 Kilometer von seinem Heimathaus. Agenten der Anti-Entführungseinheit der Nationalpolizei brachten ihn unter starkem Polizeischutz nach Hause.

Laut den Ermittlern sei Wiebe bei guter Gesundheit. Er wurde von der EPP versehentlich entführt. Nachdem Lebensmittel an indigene Gemeinschaften in Höhe von 100.000 US Dollar durch die Mennoniten geliefert wurden, versprach die EPP, Wiebe innerhalb von fünf Tagen freizulassen. Das war am 21. Februar.

Es kam im Vorfeld bei der Verteilung der Hilfsgüter zu Problemen, denn die Campesinos in Guahory lehnten eine Lieferung ab. Daraufhin wurden die Lebensmittel an andere arme Bauern verteilt.

Quelle: ABC Color

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3 Kommentare zu “Franz Wiebe ist frei

  1. Endlich ist er frei!

    Aber die Angst in der Gegend wird wohl bleiben. Und die Untätigkeit der paraguayischen Behörden auch.

  2. Wer auch immer mit der EPP zusammenarbeitet……hatte da sicherlich andere Gruende Franz Wiebe genau in dieser Zeit der Diskussionnen um Wiederwahl etc. freizulassen um vielleicht letztendlich eigene Interessen zu vertreten……um sich nun mit dieser Sensationsnachricht zu schmuecken….

  3. Jetzt ist er Frei!
    EPP hat ihre macht gezeigt, EPP ihr Gesicht gewahrt, auch wenn es der Falsche war! Die Angst wird bleiben.
    Die Botschaft der EPP für die Mennoniten der Menschen in der Region ist klar,zahlt die Revolutionsteuer, Oder wir treuben sie etwas anders ein.Der Schutz der Staates ist für Euch nicht viel Wert!

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