Französische Regierung versteigerte mehr als 600 Bitcoins

Paris: Das Kapandji Morhange Auktionshaus wurde damit beauftragt insgesamt 611 konfiszierte Bitcoins zu versteigern. Damit kam es zur ersten Bitcoin Versteigerung in Frankreich, die 1.600 Bieter anzog.

Im Auftrag der französischen Regierung wurden beim aktuellen Bitcoin-Kurs von 53.000 US-Dollar etwa 28 Millionen Euro oder 32 Millionen. Euro eingenommen.

Laut den lokalen Medien werden auf der Veranstaltung 437 einzelne Lose zum Verkauf angeboten, die von 0,11 BTC bis 2 BTC reichen. Mehrere Bieter haben die Möglichkeit, diese Bitcoins zu kaufen. Anfang dieses Monats enthüllte das französische Pressemedium Cyberguere, dass die meisten Bitcoins aus dem Hack des Börsen-Service GateHub aus dem Jahr 2019 stammen. Die Hacker hatten XRP-Coins der Kryptobörse gestohlen, sie aber später in Bitcoins umgewandelt.

Das Auktionshaus führt die Veranstaltung im Auftrag der französischen Agentur für die Rückgewinnung und Verwaltung beschlagnahmter und sichergestellter Vermögenswerte durch. Laut der Mitteilung mussten sich interessierte Teilnehmer vor dem 13. März angemeldet haben.

Mehrere Regierungen haben im Laufe der Jahre beschlagnahmte Bitcoins versteigert. Der Prozess hat Behörden ansehnliche Renditen eingebracht. Die meisten beschlagnahmten Bitcoins stammen aus illegalen Geschäften, etwa mit Drogen, Waffen und Diebstahl.

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika versteigerte gestern auch 0,7501 BTC (ungefähr 39.000 USD). Es bleibt unklar, woher die Regierung die BTC erhielt oder warum diese über die General Services Administration (GSA) versteigert wurden, also über die Auktionsseite der Regierung, die sonst Büromaterial, Möbel und andere Gegenstände wie Fahrzeuge, wissenschaftliche Geräte und schwere Maschinen anbietet. Der Startpreis für die Auktion betrug 25.000 US-Dollar und fand gestern in Atlanta, Georgia, statt. Das Gebot endet morgen und der erfolgreiche Bieter wird ein „Forfeited Property Sales Certification-Formular“ ausfüllen. Aus diesem geht hervor, dass er kein Mitarbeiter des Justizministeriums oder eine Person ist, der besagte Bitcoin eingebüßt hat.

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Bitcoin als Rettungsboot in Zeiten drohender Inflation und geringen Zinsen anzusehen ist nicht falsch. Das bringt den Plan auf den Punkt, den ein französischer Unternehmer per Petition an den Senat einreichte. Dazu soll die Politik entsprechende Gesetze erlassen, die es der französischen Zentralbank erlauben, Bitcoin in ihre digitalen Kassen zu legen.
Bisher zeigt man in Frankreich jedoch wenig überschwängliches Interesse an der Idee. Die Petition muss in 6 Monaten mindestens 100.000 Unterstützer finden, damit sie den Sprung schafft und von Sachverständigen diskutiert wird, welche führenden Vertretern diverser politischer Institutionen auf französischer und europäischer Ebene sind.

Derzeit wird der Antrag nur von 438 Personen unterstütz, was aufzeigt wie viel Support noch notwendig ist, damit man die ganze Branche ernst nimmt. Das Sammelverfahren läuft jedoch erst seit 8 Tagen, Grund weswegen noch Hoffnung besteht, in greifbare Nähe zu kommen. Aber auch wenn der Antrag besprochen wird und eventuell ein paar Befürworter bekommt, heißt das noch nicht, dass damit der Ankauf von Bitcoins erlaubt wird. Der Antrag kann nach der Besprechung immer noch abgelehnt werden. Doch da dies die legalen Richtlinien sind, an die man sich in einem demokratischen Staat halten muss, besteht dennoch Hoffnung, dass anstatt Bitcoins zu versteigern die französische Regierung welche kauft und in digitalen Kassen einlagert.

Wochenblatt / Indiatimes