Französischer Botschafter bittet die Regierung Sicherheit im Land zu garantieren

Asunción: Der französische Botschafter in Paraguay, Olivier Poupard, erklärte bei einem Interview mit der Tageszeitung Abc Color, dass er von der paraguayischen Regierung Garantien für die Sicherheit der Einwohner fordert und dass sie sich für nicht aufgelöste Verbrechen verantwortet.

Bei dem Interview wurde der französische Diplomat befragt was er von der über den Mord an seinem Landsmann Jean Luc Thollot (50) hält. Er antwortete, dass es wichtig sei das die Regierung sich verantwortlich fühlt für die Sicherheit ihrer Bürger sowie der hier lebenden Ausländer. Seine diplomatische Mission hat allerdings Vertrauen darin, dass sich die Lage bessern werde.

Er erklärte auch, dass der Kampf gegen Drogen in Frankreich ein wichtiger Punkt sei und viele Länder Europas zusammenarbeiten, um Fortschritte zu erzielen.

Ebenso würde er es gerne sehen, wenn mehr Jugendliche ihre Ausbildung und Studiengänge im Ausland absolvieren, um neue Kulturen kennenzulernen ohne dabei die eigenen zu vergessen oder zu verleugnen.

Ein weiterer Faktor den Poupard hervorhob, ist die Pressefreiheit. Olivier Poupard, Anwalt und Politologe ist seit 35 Jahren im diplomatischen Dienst und begann seine Mission in Paraguay vor fünf Monaten, das erste Mal in Südamerika.

Des Weiteren sagte er sehr glücklich in Asunción zu sein und sich sicher zu fühlen.

(Wochenblatt / Abc)

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6 Kommentare zu “Französischer Botschafter bittet die Regierung Sicherheit im Land zu garantieren

  1. ——–Wurde auch Zeit—————–
    Ist mir nicht bekannt was da an diplomatische Post
    von den europäischen Botschaften an die verantwortlichen paraguayischen Regierungsstellen abgeschickt worden ist.
    Auf jeden Fall sehr sehr begrüßenswert das Interview des französischen Botschafters.
    Die Angehörigen besonders der Ermordeten Landsleute sollten den Beistand ihrer Botschaften bekommen oder ist das ein frommer Wunsch?

  2. Sehr lobenswert, dann werden wir mal sehen, ob, bzw. wann die Korruption seinen Enthusiasmus besiegen wird. Die deutsche Botschaft sollte sich ein Beispiel daran nehmen.

  3. Juergen Hass .....juergen.hass@yahoo.de

    Antworten

    Vielleicht ist es besser, wenn sich die Familien der Opfer in Zukunft an die franzoesische Botschaft wenden und nicht an die eigene deutsche Botschaft, denn die bleibt sowieso tatenlos. Warum lobt die Deutsche Botschaft keine Belohnungen aus, damit Moerder gefunden werden, wie weltweit ueblich??? Oder macht man so etwas nur, wenn der deutsche Botschafter ermordet wird?? Fuer solche Leute wuerde man schon bei einer Entfuehrung Gelder ausloben. Sind die Normalbuerger wertlos und nur Beamte interessant? Gelten Rechte nur fuer Ausbeuter??

    1. Ich sehe es ähnlich, diesem Botschafter ist Respekt zu zollen. Ich frage mich oft, warum bei einer Entführung von Deutschen im Jemen ein Krisenstab gegründet wird, dieses Thema in der Tagesschau ist und (bei positivem Ausgang) Westerwelle an’s Rednerpult geht, aber die Ermordung von Deutschen in Paraguay für das Auswärtige Amt nur geringe bis gar keine Priorität zu haben scheint.

      Ich wünschte mir auch von der Deutschen Botschaft mal solche – im diplomatischen Jargon ja doch recht deutlichen – Worte. Und auch, dass dieses Thema NICHT WIEDER zum Streit in Foren wie diesem führt, wo man sich gegenseitig über die Aufgaben der eigenen Botschaft belehrt, statt wirklich mal Druck auf diese zu machen und darüber auf die zuständigen Staatsanwälte einzuwirken.

      Falls jemand Kontakte hat und einen Artikel in Deutschland lancieren kann, dass es hier doch ein paar ungeklärte Schicksale gibt, um die sich das AA (wohl im Unterschied zu den Franzosen) nicht zu kümmern scheint, das wäre gut und würde bestimmt einige Aufmerksamkeit erreichen.

      Wenn sich dann etwas ändert, dann bezahle ich auch gerne die wohl 80€ für den neuen Reisepass, der dieses Jahr bei mir fällig ist. Aber die bezahle ich nicht (oder nur sehr ungern) dafür, dass man mich in der Botschaft Stunden warten lässt und behandelt, als würde ich einen Asylantrag stellen.

  4. Ich sehe das so, dass das wieder ein Standard-Auftritt war, wie er in jedem Terminkalender eines Staatsbediensteten steht, auf der ganzen Welt.
    Ist ein Politiker, Beamter oder eine sonstige Staatszüchtung neu im Amt, so ist es Gang und Gäbe sich kurz nach Amtsantritt in Szene zu setzen, in der Schweiz oder in Paraguay, egal.
    Damit wird der Anschein erweckt, dass die Ärmelschoner durch viel Arbeit abnützen werden.
    In Tat und Wahrheit hat er sich schon ein Thema heraus gepickt, mit dem man sich profilieren kann. Schlussendlich sind die Angehörigen der Opfer doch zu wenig gebildet, als dass sich der hohe Herr bemühen wird. Seine Teige sind ebenfalls Angestellte eines Konsulats, boah! Seine Tätigkeiten sind geregelt, was nicht in der Checkliste steht, kann die Staatszüchtung nicht erledigen, das ist in der ganzen Welt so.

  5. ————–Staatszüchtung——————
    Da habe ich doch geschmunzelt bei dieser Wortschöpfung.
    Ja, da ist was dran. Sie ist ja die Krone der Verwaltung eines Staates. Würde mir persönlich sehr wünschen, wenn unsere Beamten mit mehr Mitgefühl ihren Dienst verrichten und sich einfacher geben.
    Ich weiß, der diplomatische Dienst ist etwas Besonderes
    und verleitet ungewollt dazu, manchmal von oben herab den ach so fernen Bürger in der Fremde zu betrachten.

    Doch ab und zu findet man auch in unserer Botschaft Menschen die strahlenden Diamanten gleichen im Besonderen helfen in tiefster Not.

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