Frauen, Sex und Krebs: 400 sterben jedes Jahr, obwohl es einen kostenlosen Impfstoff gibt

Asunción: Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste Todesursache von paraguayischen Frauen nach Brustkrebs. Jedoch steht der Impfstoff zur Vorbeugung kostenlos zur Verfügung, aber…

Das verursachende Agens der Krankheit ist das menschliche Papillomavirus, das durch Geschlechtsverkehr übertragen wird. Seit 2013 steht in Paraguay ein Impfstoff zur Verfügung, der eine Ansteckung mit der Anwendung von drei Dosen verhindert.

Im Laufe ihres Lebens kann eine von zwei Frauen durch den Geschlechtsverkehr eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) erleiden. Er ist der Erreger von Gebärmutterhalskrebs, der derzeit den Tod von mehr als 400 Frauen pro Jahr in Paraguay verursacht und es werden über 1000 Fälle im gleichen Zeitraum entdeckt. Es ist die zweithäufigste Todesursache bei den paraguayischen Frauen und die dritthäufigste Krebserkrankung auf der Welt.

In Paraguay ist die Impfung seit 2013 eine der Präventionsmethoden, bei der Kinder zwischen 11 und 13 Jahren drei Dosen erhalten, was dazu führt, dass es zu einer Reduktion der Zahlen von erkannten Fällen in den vorher genannten Sektor führt. Jedoch kann man sich auch noch bis zum Alter von 45 Jahren impfen lassen.

„Gebärmutterhalskrebs ist noch die zweithäufigste Todesursache der Frauen in Paraguay nach Brustkrebs. Viele werden nicht einmal 40 Jahre alt und leiden an invasive Karzinome, Szenarien, die mit der Impfung zu vermeiden sind“, sagte Dr. Sonja Arza, Direktorin von dem Programm für Immunisierungskampagnen.

Sie forderte, dass sowohl Mütter, Väter als auch diejenigen, die für eine Erziehung und Aufsicht von Mädchen verantwortlich seien, das Impfschema kostenlos im öffentlichen Gesundheitswesen zu aktualisieren.

Arza stellte klar, dass der Impfstoff für das Virus präventiv sei und nicht kurativ, weil das Infektionsrisiko 0,5% betrage, sobald die sexuellen Beziehungen begonnen haben. Sie fügte hinzu, dass das HPV auf der ganzen Welt zirkuliere, sodass es wichtig sei, den Schutz des Virus frühzeitig bei Mädchen zu initiieren.

Diese Art von Krebs tritt in einer stillen Art und Weise auf, beginnt mit leichten Verletzungen, die im Laufe der Zeit schwerwiegend werden und sich zu einem fortgeschrittenem Karzinom entwickeln, sodass eine frühzeitige Erkennung für die richtige Behandlung der Krankheit unerlässlich ist.

Wochenblatt / Hoy

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16 Kommentare zu “Frauen, Sex und Krebs: 400 sterben jedes Jahr, obwohl es einen kostenlosen Impfstoff gibt

  1. In einigen Ländern ist der Impfstoff schon lange verboten worden, weil das Risiko im Vergleich zum Nutzen um ein Vielfaches höher ist (offizielle Aussage).
    Meine Meinung dazu: Es gibt gar keine Nutzenanalyse.

  2. … das was die beiden Vorkommentatoren schreiben habe ich so gedacht.

    Wer könnte ein Interesse daran haben, der Welt massenweise kostenlos Impfstoffe zur Verfügung zu stellen?

    Wenn ich z.B. daran denke, wo Bill und Melinda Gates weltweit mitwirken und was diese Stiftungen und NGO so in ihren Agenden stehen haben, … mir ist so schlecht …

  3. Was soll den das! Ob das Impfen so gut noch eine andere Frage.
    Frauen bis 45.Impfen guter Doc.,gerade dann kann auch knallen.So wie die Mutter denkt, der Vater kann es laufen lassen.
    Die Rekordhalterin war eine Frau mit 56j.,der Bauch wurde dicker,die Frau große angst Krebs ab zum Arzt:
    „Oh, sagte der Arzt nach der Untersuchung,Schwanger,7.Monat,der Krebs ist in 2.Monaten mit 2.Arme,Beine und Kopf auf der Welt,,Herzlichen Glückwunsch!“
    Die Impfung sollte noch vor den ersten Geschlechtsverkehr gemacht werden, warum! Will man hier die Bevölkerung etwas
    verdünnen? Bereits jetzt gibt es Gebiete auf der Erde wo es seltsamerweise zu Problemen bei der Zeugungsfähigkeit kommt. Bei nicht bzw. schlecht geimpften ist Babywunsch das geringste Problem. Wie so?
    Als Ursache werden Impfstoffe vermutet ,die sich gegenseitig ergänzen.Alle hatten eine Gemeinsamkeit sie wurden Gespendet von namhaften Konzernen.

  4. Es hilft, wenn der Mann sich sein Teil richtig, gut und vernünftig wäscht, bevor es losgeht. Vemutlich wird wenig Wert darauf gelegt.

    1. Es sind aber, im Normalfall, zwei verschiedenen Geschlechter notwendig um zu „funktionieren“ also waere es von Vorteil wenn sich auch die Frau waescht, sonst nuetzt jede Hygiene nichts

  5. Ehe der nächste und übernächste Antritt,sollten die Frauen ,“Ihr Teil auch gut und vernünftig waschen“,hab ich nicht recht
    Caligula ?!

  6. QSonnenfreund,Scheidenspülungen sind hier unbekannt,ja äußerlich mit Brunnen,Essap,oder Pfützenwasser,dies ist kein Schutz,es gibt Spülapparate wie diese verwendet werden ist leicht erklärbar.
    Werden die auch angeboten hier,-ich sah noch nie eine Verwendung,oder Verkauf selbiger.
    Sollte viel mehr von der Gesundheitsbehörde veroffentlicht werden.

    1. Spülungen von Schleimhäuten sind sicher nicht hilfreich, wenn sie dann wieder kontaminiert werden mit chemischen Giften.
      Außerdem verändert sich durch Spülungen die bioLOGISCHe Scheidenflora, die damit wiederum leichter angreifbar wird, da z.B. das natürliche Schutzschild verwässert und geschwächt wird, noch dazu mit ungeeignetem Wasser.
      Meiner Meinung nach ging es in dem Artikel vorrangig um die kontaminierten ‚Hygiene’produkte, die ‚Frau‘ tagelang, schlimmstenfalls Slipeinlagen täglich direkt an ihre Schleimhaut schiebt, welche sehr affin für eine Aufnahme der sie umgebenen Stoffe ist.
      Nicht umsonst sollen desöfteren Heilmittel gelutscht werden, da sie dann sofort über die Mundschleimhaut aufgenommen werden können, was mitunter gewünscht ist.
      Sind diese schleimhautgängigen Stoffe dann eben Chlor, Pestizide, Formaldehyd, werden die Schadstoffe sofort inkorporiert.
      Guter Rat ist teuer, suchte Frau hier ein rückstandfreies Produkt im Geschäft. Sicher ist das nicht die einzige Ursache, die Krebs auslösen kann, da es durch die Gifte zweifellos zu Sauerstoffmangel kommen kann und neuerdings ja in Krebszellen Sauerstoffmangel nachgewiesen wurde. Nun fragt sich: Wer war zuerst da, Henne oder Ei: der Sauerstoffmangel oder der Krebs, wenn die Schutzfunktion, eine weitere Aufgabe der Schleimhaut durch Gifte zerstört wird?
      Wie man allerdings die täglich zugeführten Giftstoffe, oder auch Unsauberkeit wegimpfen will, erschließt sich mir nicht.

        1. Dann bitte zeigen Sie den wissenschaftlichen Nachweis für diese Viren.
          Im jahr 2016 ging es am Oberlandesgericht Stuttgart darum, am Beispiel des vermuteten und als existent behaupteten Masern-Virus aufzuzeigen, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz krankmachender Viren gibt.
          Im Berufungsverfahren vor dem OLG Stuttgart, mit AZ 12 U 63/15 wird auf 27 Seiten Urteilsbegründung festgestelltt: „den Beweis der Existenz des Masernvirus durch eine wissenschaftliche Publikation zu führen, durch den Kläger nicht erfüllt wurde.“
          Dass es keine krankmachenden Viren gibt, wurde durch den beklagten Virologen Dr. Lanka schon in dessen Doktorarbeit aufgezeigt. Mit wissenschaftlichem Nachweis isolierte er ein Virus aus einer Alge, welcher jedoch in Symbiose mit dieser lebte, also nicht krankmachend war.
          Hier übrigens sein Bericht, wie krankmachende Viren ’nachgewiesen‘ werden:
          http://www.wahrheitssuche.org/virennachweis.html
          Das Wort Virus, aus dem Lateinischen kommend, heißt übrigens Gift, Schleim, Saft.

  7. Vermutlich hat sich Frau Dr. Sonja Arza noch nie die Frage gestellt, warum die anderen Frauen fast monatlich ihre Mens bekommen. Naja, habe nicht Arzt studiert, bin kein Frau, hat mich trotzdem interessiert und habe mich mal auf Wikipedia eingelesen. Kann ja jeder freiwillig tun.
    Um nicht nicht-witzig und nicht nicht-geistreich zu wirken mache ich eine Corte, überlasse es gerne einem witzigen und geistreichen Einzeiler einen Einzeller unter meinen Komment zu gacksen und weg.

  8. Vermutlich lernen die Mediziner eben nicht, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz von Viren gibt, selbst jetzt noch, nach zwei Jahren der gerichtlich manifestierten Feststellung nicht;. So, wie sie nahezu keine Ursache für ein Symptom lernen. Dafür kann man ihnen einen Vorwurf machen. Die Versäumnis der Prüfung richtet sich allerdings an alle, die Vermutetes unkritsch als bewiesen akzeptieren, erst recht, wenn die Aussagen es aus Reihen derer kommt, deren Autorität von nicht medizinisch Ausgebildeten vorausgesetzt wird.
    Ebenso solte man mit reißerischen Schlagzeilen keine Heilung suggerieren, ohne es geprüft zu haben. Ohne diese Prüfung müsste dann z.B. diese Titelzeile heissen:

    Frauen, Sex und Krebs – sollte es besser nicht heissen, denn wo ist der bewiesene Zusammenhang?
    und
    „400 sterben jedes Jahr,“ Auch eine sehr vage Aussage…denn sterben diese 400 eigentlich unbehandelt?
    und nun denn, so vielleicht:
    „obwohl ein kostenloser Impfstoff helfen soll.“

    Auch im redaktionellen Teil werden sämtliche Ausführungen als gegeben vorausgesetzt.
    Ob für die öffentliche Darstellung beweisfähiger Tatsachen ein Studium des Journalismus‘ diente, soll hierbei mal keine Rolle spielen.

    „Das Wahre ist eine Fackel, aber eine ungeheure;
    deshalb suchen wir alle nur blinzelnd so daran vorbei zu kommen,
    in Furcht sogar, uns zu verbrennen.
    Johann Wolfgang von Goethe (er war übrigens nicht nur Dichter)

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