Freibad in Caacupé ausgeraubt

Caacupé: Vermummte Räuber drangen gestern Abend in das Freibad Saint Thomas ein und raubten Geld und einen Geländewagen. Das Fahrzeug wurde gefunden, das Geld jedoch nicht.

Insgesamt 50.000.000 Guaranies und 7.500 US-Dollar sowie ein Toyota Hilux Baujahr 2012 war die Beute von zwei Unbekannten, die gestern Abend ein Freizeitbad im Ortsteil Almada de Caacupé ausraubten. Die Räuber bedrohten vor Ort Tomás Alberto Alfonso Pineda (48). Wie die Polizei vermutet, wussten die Männer von der Existenz des Geldes und agierten deshalb auf diese Weise.

Das Fahrzeug wurde in den Abendstunden im Ortsteil Pedrozo von der Polizei wiedergefunden. Vom Geld sowie von den Kriminellen fehlt weiterhin jede Spur. Eine Ermittlung wird sich sicherlich auf die Personen beziehen, die von der Summe wussten und die Möglichkeit hatten diese zu rauben.

An Wochenenden wie dem vergangenen, fahren viele Familien aus der Hauptstadt in Freibäder Retiros und Cabañas der Region, um in der Natur etwas zu relaxen.

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8 Kommentare zu “Freibad in Caacupé ausgeraubt

  1. Was macht es für einen Sinn, so eine riesige Geldsumme in einem Freibad zu lagern? Gibt es in PY keine Banken?

      1. Wenn es Schwarzgeld wäre, dürften sie es nicht als gestohlen melden. Sonst kommt die Behörde sicher drauf.

        1. Die Leute hier sind zu allem fähig, ohne nach zu denken. Hier ist man völlig schmerzfrei, wenn es sich ums „denken und sehen“ handelt. Welche Behörde? Die denkt auch nur in die eigene Tasche, sonst nix

    1. Chris, in Paraguay wird sehr viel in Bar bezahlt – etwa ein Auto würde für $ 7.500 in cash verkauft werden oder ein Haus für 200.000.000 Gs oder auch 300.000.000 – alles in bar zu zahlen.

      Dazu kommt, daß viele Menschen in Paraguay in der Vergangenheit (etwa 1998 – 2002 das letzte Mal) alles verloren haben, was auf der Bank war. Was glaubst du, warum hier die Zinsen so hoch sind? Vor allem ältere Paraguayer haben 0.0% Vertrauen in Banken oder Cooperativen und lagern ihr Erspartes lieber zu Hause ev. vergraben.

      Die Gauner wußten offensichtlich davon und haben wohl von einem Angestellten oder aus der Familie selber (!) einen entsprechenden Hinweis erhalten – leider nicht gerade selten hier im Lande.

  2. Auch die wird man erwischen.
    So viel Geld in Freibad etwas seltsam . Vermutlich Schwarzgeld!
    Was macht man nicht alles um die privaten Saufgelage, den Edelbordellbesuch zu Finanzieren damit es die Alte nicht merkt.
    Der eine Versteckt die Schnappsflasche,der andere das Geld. Je nach vorhandenen Drachen!

  3. 6-tes von 5 Augen

    Reply

    Bei Tageseinnahmen von 50.000 Guaranies für die fünf Besucher, die sich ein Freibad leisten können? Irgenwie scheint sich das Geld hier selbständig vervielfältig zu haben.

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