Frühwarnsystem zur Erkennung illegaler Waldrodungen implementiert

Asunción: Das Nationale Forstinstitut (Infona) hat offiziell das Frühwarnsystem für Änderungen der illegalen Landnutzung in Form von Waldrodungen eingeführt, das Satellitenbilder mithilfe komplexer Algorithmen nutzt, die Informationen nahezu in Echtzeit liefern.

In der Infona-Zentrale werden Frühwarnberichte erstellt und wöchentlich an die verschiedenen Regionalbüros im Land gesendet, wodurch die Überprüfungen und Interventionen vor Ort verbessert, Ressourcen optimiert sowie eine Korruption reduziert werden.

„Für uns ist es von größter Bedeutung zu zeigen, was wir mit diesen Berichten erreichen können, die uns helfen, regelmäßig Veränderungen im heimischen Wald zu überwachen und die Wirksamkeit von Kontrollmaßnahmen zu bewerten“, sagte die Präsidentin von der Forstbehörde Infona, Cristina Goralewski.

Warnungen vor Waldrodungen erfordern sofortige und entschiedene Aufmerksamkeit seitens der Institutionen, aus denen sich der Staat zusammensetzt.

Aus diesem Grund wird das Frühwarnsystem ein nützliches und wirksames Instrument für bessere Maßnahmen zur Verhinderung von Umweltkorruption sein.

Das Frühwarnsystem ist der erste Schritt zur Etablierung einer wirksamen Methodik für Maßnahmen und Reaktionen staatlicher Stellen im Zusammenhang mit der Kontrolle und Überwachung der Waldressourcen.

„Dies stellt einen erheblichen Fortschritt bei den Bemühungen zur Bekämpfung der illegalen Abholzung und zum Schutz der Waldressourcen dar. Das Frühwarnsystem ermöglicht es uns, fundiertere und strategischere Entscheidungen hinsichtlich der Zuteilung von Ressourcen und der Planung von Durchsetzungsmaßnahmen zu treffen“, sagte Goralewski.

„Das neue System ist durch die Entwicklung des gemeinsamen Interventionsprotokolls auf nationaler Ebene erreicht worden, das Transparenz und Wirksamkeit als Hauptlinien unseres Managements festlegt“, erklärte die Präsidentin von der Behörde Infona abschließend.

Wochenblatt / IP Paraguay / Beitragsbild Archiv

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