Für 20.000 Guaranies “heilt Gott betroffene Herzen und bindet Wunden“

Asunción: Morgen findet eine kirchliche Veranstaltung statt. Der venezolanische Priester Innocent Llamas kommt nach Paraguay und verspricht die “Gnade Gottes“.

Stattfinden wird der Event mit einem Gottesdienst um 18:30 Uhr im Metropolitan Seminarzentrum, das sich an der Straßenecke Kubitschek und Azara, in Asunción, befindet. Die Teilnehmer müssen 20.000 Guaranies entrichten, um die Organisationskosten von der Veranstaltung decken zu können.

Das Motto von dem Event lautet: “Gott heilt betroffene Herzen und bindet Wunden“. In der Absicht wird für die Heilung von geistigen und körperlichen Übeln gebetet.

Pater Llamas ist Berater der Katholischen Charismatischen Erneuerung und spiritueller Leiter von dem Zentrum “Marianos Maria Reina de la Paz“ in Lateinamerika.

Er zelebrierte Exerzitien und Kongresse in verschiedenen Ländern. Llamas kam mehrmals nach Paraguay und einige Teilnehmer seiner Gespräche bezeugten, dass sie durch ihre Gebete die Gnade Gottes erhalten haben.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Für 20.000 Guaranies “heilt Gott betroffene Herzen und bindet Wunden“

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    …is das Erdoel leer, so sattelt man um auf Religion als Einnahmequelle.
    Das ist eine moderne Variante des „Ablasses“ wogegen Luther und Menno Simons wetterten.
    Das der Prediger Geld bekam als Gehalt wie heute die Mennonitischen Prediger (Kirchliche Betriebsleiter), wurde von Menno angesehen als „Ablass“.
    Dieses Uebel nennt man auch „Simonie“ von Simon dem Zauberer in Neuen Testament: Fuer Geld Wunder vollbringen und/oder eine Kirche als Betrieb fuehren (das Gehalt beweist den Tatbestand. Es bedarf also keiner weiterer Diskussionen ob jetzt das moderne Mennonitentum eine Form der Simonie ist oder nicht).

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Simonie.
    Was Pope Francis covering for Sodomites? Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=uNf-UTeUy2M

    Apostelgeschichte 8 V 9 ff:
    >>9 Aber ein Mann namens Simon hatte zuvor in der Stadt Zauberei getrieben und das Volk von Samaria in seinen Bann gezogen[ausser sich gebracht/fuer sich betoert], indem er sich für etwas Großes ausgab. 10 Ihm hingen alle an, klein und groß, indem sie sprachen: Dieser ist die große Kraft Gottes. 11 Sie hingen ihm aber an, weil er sie so lange Zeit durch seine Zaubereien in seinen Bann gezogen hatte. <>18 Als aber Simon sah, daß durch die Handauflegung der Apostel der Heilige Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld 19 und sprach: Gebt auch mir diese Vollmacht, damit jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt!
    20 Petrus aber sprach zu ihm: Dein Geld fahre mit dir ins Verderben, weil du meinst, die Gabe Gottes mit Geld erwerben zu können! 21 Du hast weder Anteil noch Erbe an diesem Wort; denn dein Herz ist nicht aufrichtig vor Gott! 22 So tue nun Buße über diese deine Bosheit und bitte Gott, ob dir die Tücke deines Herzens vielleicht vergeben werden mag; 23 denn ich sehe, daß du in bitterer Galle steckst und in Fesseln der Ungerechtigkeit! 24 Da antwortete Simon und sprach: Betet ihr für mich zum Herrn, daß nichts von dem, was ihr gesagt habt, über mich komme!<<
    Und so kann man die Gabe und Gnade Gottes auch nicht mit Studium oder Populismus (man laesst sich oft sehen auf dem Sportplatz oder Kulturpalast und spricht immer in Mikrophone, usw) erlangen, genausowenig durch die Wahlen des (unglaeubigen) Volkes zum Prediger oder Gemeindeleiter (Pfarrer). Der Mennonit kauft sich ohne Geld die Posten indem er dem Volk zu Munde redet (was er auslaesst aus der Bibel).

  3. Seit wahn bekommt ein Mennonitischer prediger Geld für seine predigten? Ist mir in meiner Mennonitenkonferenz unbekannt. Ich bin selber Prediger. Es ist ein Ehrenamtlicher Dienst an Gott und der Gemeinde. Ich wünschte, das man vorsichtiger sei mit Argumenten, wovon man nur geringe bzw kein Wissen hat.

  4. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Schon seid 10 Jahren bekommen die Gemeindeleiter ein Gehalt (z.Z. muss es rund 4 bis 10 Millionen sein. Als das mal Anfing bekam der Gemeindeleiter 3 Millionen Guaranies in einer hier nicht genannten Mennonitengemeinde).
    Ansonsten sind fast alle Komiteemaenner Prediger oder Lehrer wo das Predigeramt als Sprungbrett in die lokale Politik gilt (helfen tut es wenn du 1000 Rinder hast um gewaehlt zu werden).
    So effektiv ist die mennonitische „Omerta“ dass nicht mal alle Mennoniten wissen wohin ihre Gemeindeauflagen und Kollektengelder gehen (Ich nehm mal an „Hein“ ist Mennonite).
    Ob der normale kleine Dorfsprediger ein Gehalt bezieht weiss ich nicht und bezweifle ich. Aber die Bonzen der 200+ Mitglieder Kirchen in Neuland, Filadelfia und Loma Plata bekommen ein saftiges Gehalt als Gegenzug dass sie die Agenda der Oekumene, Feminismus und liberale Theologie vorantreiben oder wenigstens tolerieren.
    Die Kirche wird gehandhabt als Sprungbrett in die lokale Politik (Komiteemann, Schulze, ASCIM, Radio ZP30 der „Hofberichterstattung“, Zoellnerei d.i. Steuereintreiber der Kooperative tipo Zachaeus und Matthaeus bevor ihrer Bekehrung, rumwursteln auf Seiten der Reichen in der Mediacion, abzocke von Geld als „Missionar“, Weltreise auf Kosten der Gemeinde als „Missionar“, Diakon, Betriebsleiter in einem der Betriebe der Kooperative, usw, und so fort) dann gehts in die nationale Politk als Intendente, Governeur, Diputado, Senador, Minister und hoffentlich irgendwann der grosse Traum: als Landespraesident.
    sic est! … so isses!

  5. Johan Moritz van Nassau-Siegen

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    Hein. Wenn dein Nachname „Hein“ ist dann bist du aus Fernheim. Ich glaub ich erinnere mich den Namen Hein ueber ZP30 gehoert zu haben bezogen auf eine Predigt.
    Ich bezog mich auf die Kirchen in der Kolonie Menno.
    Ich hab mir das eben befragt und es wurde bestaetigt was ich hier postete.
    Also ALLE Gemeindeleiter (Haupt Pfarrer der Kirche) bekommen ein hohes Gehalt. Prediger nicht. Bei kleineren Dorfskirchen kann sein dass der Haupt Pfaffe da kein Gehalt bezieht, aber alle anderen Kirchen zahlen dem Hauptpfaffen ein saftiges Gehalt. Was fuer ein Schindluder mit Kollekten und Kirchensteuer getrieben wird das weis fuer gewoehnlich nur der innere Zirkel der Kirche. Es gab Faelle wo Missionsgeld in den Viehbetrieb des Pfarrers gesteckt wurde (aber normalerweise kommt sowas nie ans Licht).
    Ich glaube kaum dass in Neuland oder Fernheim diese Angelegenheit anders gehandhabt wird da alles ja vom Oekumenischen Rat (Konferenz wird es hier genannt) bestimmt wird.
    Und nein, kein Pfaffe bekommt „pro Predigt“ sein Geld; was van Nassau-Siegen ja niemals behauptet hat – aber Hein wollte van Nassau-Siegen ins schiefe Licht stellen damit andere ihn als einen Luegner sehen.

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