Fürchterlicher Unfall zwischen Motorrad und Auto – Drei Tote

Santa Rosa de Aguaray: Am gestrigen Nachmittag gegen 17:30 Uhr war eine Familie auf einem Motorrad auf der Ruta XI Juana María de Lara unterwegs, als ein Geländewagen sie überfuhr. Ein fürchterlicher Unfall bei dem der Fahrer floh.

Eulalio Gerding (25), seine Lebensgefährtin Corina Candia (35) und ihr 7 Monate altes Baby waren auf Höhe von km 173 der besagten Verbindung zwischen Santa Rosa de Aguaray in Richtung Capitan Bado unterwegs, als ein Geländewagen Jeep Cherokee mit Kennzeichen CGA 686 sie von hinter rammte. Der Fahrer, vermutlich der Eigentümer Ederson Pätzold, floh vom Unfallort indem er in ein anderes Fahrzeug stieg und wegfuhr. Er wird nun von der Polizei gesucht.

Zeugen sahen den Unfall und informierten die Polizei. Als diese am Unfallort ankam, fand man drei Leichen vor. Ein anderes Mädchen, was auf mit auf dem Motorrad saß, wurde ins Regionalkrankenhaus nach Santa Rosa de Aguaray gebracht.

Wochenblatt / Última Hora

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8 Kommentare zu “Fürchterlicher Unfall zwischen Motorrad und Auto – Drei Tote

  1. Alkohol am Steuer

    Antworten

    Wie kann man nur so volles Pfund einem Motorrad hinten drauf brettern? Hoffentlich erwischen sie den feigen Kerl, wobei er dann sicher schon wieder nüchtern ist.

    1. weißt du, ob das Moto LIcht hatte? Sowas geht ganz schnell – du fährst gemütliche 80 oder 90 und urplötzlich siehst du vor dir ein unbeleuchtes Moto tuckeln – mit 4 Personen kann es nicht sehr schnell sein. Was meinst du passiert? Weichst du blitzschnell aus, landest du am nächsten Baum und bist Geschichte. Vollbremsung reicht da auch nicht mehr.

      1. Ich habe so etwa 60.000km inzwischen hier gefahren und man sieht mit 80-90 auch Motorräder ohne Licht, v.a. wenn man ein modernes Auto mit guter Beleuchtung fährt. Da man weiß, dass man hier nur von Doofen umgeben ist, die ohne Licht rumfahren, kann man sich entsprechend anpassen. Urplötzlich taucht da schon mal gar nichts auf, da wo man 80-90 fahren kann, man darf nur so schnell fahren, wie man gucken kann. In der Stadt, wo man nicht 80-90 fahren sollte, viele es aber trotzdem tun, gibt es viele Möglichkeiten, dass irgendwo einer hinter einer Ecke hervorkommt. Naja, ich habe schon einige Autos gesehen, deren Funzeln nur noch müde vor sich hin leuchten. Da es keinen TÜV gibt, ist der Deutsche vielleicht wieder überfordert, eigenverantwortlich für gute Sicht zu sorgen. Blinde Plastikscheinwerfer kann man hervorragend polieren, sind eine Zeit lang wie neu.

  2. erspart uns bitte abartige Kommentare, in denen über 3 tote Menschen hergezogen wird. Man sitzt nicht aus Spaß mit 4 Personen auf einem paraguayischen Motorrad. Das mag wohl nicht besonders vernünfig sein, ist aber der finanziellen Situation geschuldet.
    Wer mit seinem 2 Tonnen SUV 1-2 Meter Abstand hält, handelt viel leichtsinner und meint er könne das machen , weil er eben einen SUV hat. Ich gehe in solchen Fällen bewusst vom Gas. Weil ich es kann. Ich steige auch an der Ampel aus und stelle den Fahrer zur Rede, weil man das sollte. Wohlwissend, dass der nächste mir einen geladenen Revolver unter die Nase halten könnte.
    Die Familie ist nicht gestorben, sie wurde getötet. Hoffentlich wird der Fahrer zur Rechenschaft gezogen und kann sich nicht freikaufen. Wahrscheinlich ist ein anderes Szenario….

    1. Für einen Auffahrunfall genügt eine fehlende Beleuchtung am Motorrad. Wenn dann noch nicht reflektierende Kleidung getragen wird hat der Autofahrer wenig Chancen rechtzeitig zu reagieren. Es ist der paraguayischen Unsitte bei Unfällen regelmaessig die Überlebenden zu verhaften geschuldet, das es zur Verkehrsunfallflucht kommt.

    2. als ich Kind war, hatten wir auch weder Auto noch Moto. Da bin ich abends 5 Km gelaufen – und es hat mir nicht geschadet. Und unsere Kinder haben wir im Kinderwagen geschoben (OK, die Wege dafür hier sind nicht geeignet).
      Aber hier müssen jede 50 Meter mit einem FAhrzeug zurück gelegt werden, ist sonst zu anstrengend.
      Natürlich mein Beileid den HInterbliebenen – jedes Opfer ist eines zuviel.

      1. Ja, das stimmt vollkommen, auch ich musste als Kind in ein weit gelegenes Schulhaus laufen. Und erst noch zurück. Aber das kann man vom Buen Educado nicht verlangen, er ist so gut gebildet, dass er weiß, desto mehr Personen auf dem Motorrad, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass mehrerer Personen einen allfälligen Unfall überleben.
        Es geht noch nicht die Überlegung, och, die armen Paraguayos haben nur für Streichhölzer und grati-Bier, nebst Klimaanlagen, SAT- und Handy-Abo etc pp., nein, es geht um Sicherheit, Schuldfrage, Verantwortlichkeit, Gesundheitskosten zu Lasten des Steuerzahlers, wenn die Amputationen schon grati sind.
        Aber das kann, muss, will, ich hiesig unglaubwürdiger Exekutiven gar nicht erklären, könnens ja selber nachlesen im Straßenverkehrsgesetz: Die meisten Motos sind für 2 Personen zugelassen.
        Nicht, dass der Unfall weniger schlimm gewesen wäre bei weniger Personen, doch hiesig Väter, Mütter und Behörden nehmen den Tod von Kleinstkindern in kauf. Ach ne, dazu sind sie gar nicht fähig so weit zu denken, irgend jemand muss ja das eingekaufte Bier halten.

    3. Mein herzliches Beileid den Opfern! Es gibt da zwei Seiten viele rücksichtslose Geländewagenfahrer die die rasen und alles überholen was nur geht, wo die Motofahrer die A……Karte haben!
      Und es gibt die rücksichtsloaen Motofahrer die sich ein Billiglämpchen aus dem Bauhaus leisten können aber statt dessen lieber Tag und Nacht ohne Licht fahren und damit andere gefährden!
      Wir selbst fahren nicht mehr in der Dunkelheit, weil wir an einer mal wieder unbeleuctrten Straße fast das Moto übersehen hätten ohne Licht! Und wir fahren langsam und sehr vorsichtig.
      Der dritte Punkt ist die schlecht Infrastruktur der Verkehrsunternehmen.
      Unpünktliche Busse, keine Fahrpläne. Keine Sammelbusse wie in anderen armen Ländern!
      Überhaupt gint es in anderen armen Ländern funktionierende Busunternehmen….nur hier nicht.
      Dann könnten die Familien auch Bus fahren statt Moto.

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