Gebühren für Parkplätze in Asunción

Asunción: Bis Ende Mai will die Stadtverwaltung der paraguayischen Hauptstadt den Prozess eines neuen Parksystems abschließend behandeln. Ab Juni werden dann Gebühren von den Autofahrer erhoben, wenn sie ihr Fahrzeug abstellen wollen.

Der Bürgermeister von Asunción, Mario Ferreiro, berichtete, dass das neue Parksystem ausschließlich auf kommunaler Ebene erfolgen werde und vorübergehend sei, bis ein Aufruf für eine internationale Ausschreibung erfolgt sei und dann eine endgültige Lösung präsentiert werde.

Gebühren für Parkplätze sollen ab Juni im Mikrozentrum und den Bereich des Justizpalastes erhoben werden. In naher Zukunft kommen auch andere Stadtviertel hinzu, wie zum Beispiel Villa Morra.

„Wir werden dieses Vorhaben dem Stadtrat zur Genehmigung vorlegen. Bis Ende dieses Monats ist das Projekt beschlussfähig. Das gebührenpflichtige Parken wird anschließend sofort umgesetzt, während gleichzeitig versucht wird, alle Probleme mit dem Parxin-Konsortium zu lösen, das immer noch an einem Parksystem in Asunción interessiert ist“, sagte Ferreiro.

Auf der anderen Seite gab der Bürgermeister Mario Ferreiro zu, dass derzeit in den Straßen und Alleen der Hauptstadt Chaos in Bezug auf die Parkplätze herrsche, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Anzahl der Verkehrspolizisten keine wirksame Intervention im gesamten Gebiet erlaube, um Verstöße gegen die Regeln zu ahnden.

„Heute parken die Fahrer überall. Sie respektieren nicht die Orte, an denen dies verboten ist, wie zum Beispiel Bereiche mit Rampen für Menschen mit Behinderungen oder Fußgängerzonen. Es gibt eine Situation großer Unordnung, die es erfordert, dass wir Gebühren einführen, um schnell die Kontrolle über diese Räume zurückzugewinnen, die Ordnung schaffen und den Fußgängern und anderen Autofahrern mehr Sicherheit geben“, sagte Ferreiro.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Gebühren für Parkplätze in Asunción

  1. Das freut mich jetzt aber, dass der nun seit Jahre anhaltende Prozess nun doch noch zu einem provisorischen Ende kommt, bevor man wieder von vorne anfängt.
    Und was ist eigentlich der Gegenwert? Na, klar, parken. Aber das gehört doch noch etwas mehr dazu. Zum Beispiel Zebrastreifen auf Parkfelder malen. Oder Parkfelder auf Zebrastreifen. Am Schluss wird jeder einsehen, das so ein Zebrafeld bzw. Parkstreifen für alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt ist.
    Ist ja auch logisch, ein Rollstuhlfahrer muss ja auch über den Zebrastreifen fahren dürfen mit seinen vier Rädern.
    Also zahlen nun alle Parkgebühren. Und sonst bleibt alles beim alten, Hauptsache man kann noch tausende Tios, Amigos, Hermanos anstellen, die schwer damit beschäftigt sind, dass die Löhne auch verteilt werden.

  2. Ist wie vieles hier nicht durch dacht. Auf der einen Seite wäre es gut, wenn endlich etwas mehr Ordnung in das wilde und teils unverschämte Parken von Auto käme. Doch damit werden die Auto ja nicht weniger auf den Straßen, die kurven vermutlich nur noch mehr herum auf der Suche nach einer freien Parkplatzstelle. Was fehlt sind öffentliche Parkhäuser und Tiefgaragen für all die Behördenmitarbeiter – alternativ dürften diese überhaupt nicht mehr im Zentrum parken. Warum kommt hier niemand auf diese an sich logische Lösung?

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