Gebürtiger Bischof aus Deutschland mit Herzproblemen im Krankenhaus

Ciudad del Este: Der gebürtige Bischof aus Deutschland, Wilhelm “Guillermo” Steckling, ist schon lange in Paraguay. Bei vielen Bürgern genießt er hohes Ansehen und ist äußerst beliebt. Seit letztem Wochenende befindet sich der Bischof wegen Herzproblemen in einem Krankenhaus.

Steckling wurde am vergangenen Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er in seinem Haus im Bistum einen Herz-Kreislauf-Zusammenbruch erlitten hatte, so Pater Fabio Recalde, Schatzmeister der Diözese.

Pater Recalde wies gestern darauf hin, dass der Gesundheitszustand des Bischofs stabil sei und seine Internierung eher eine Vorsichtsmaßnahme sei.

Bischof Steckling (73) wurde in der deutschen Stadt Werl geboren und lebt seit 1974 in Paraguay, wo er kirchliche Missionen ausübt. Seit Dezember 2014 ist er als Bischof der Diözese Ciudad del Este tätig und ersetzt den inzwischen verstorbenen Monsignore Rogelio Livieres Plano.

Steckling litt bereits vor seiner Ernennung zum Bischof der Diözese Ciudad del Este, die die Departements Alto Paraná und Canindeyú umfasst, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er wurde regelmäßig von einem Kardiologen untersucht, achtete auf eine gesunde Ernährung und führte leichte sportliche Aktivitäten, wie Wandern, auf Anraten der Ärzte aus.

Dies ist das erste Mal, seit er Bischof von Ciudad del Este wurde, dass der Prälat eine Einweisung ins Krankenhaus verlangte. Im Jahr 2018 war Steckling in seinem Heimatland Deutschland. In dieser Zeit wurde bei ihm ein gründlicher Medizincheck durchgeführt.

Der emeritierte Bischof von Caxias Do Sul (Brasilien), Alessandro Ruffinoni, Generalvikar der Diözese Ciudad del Este, ersetzt Steckling vorübergehend in seinen kirchlichen Funktionen.

Wochenblatt / ABC Color / Ultima Hora

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