Geht da noch was?

Sangolquí: Paraguay’s Nummer 3 der vorigen Saison – Olimpia – schaffte es nicht in der Hinrunde gegen den Vizemeister der Libertadores des Vorjahres Independiente del Valle. Auch Deportivo Capiatá – Nummer 4 – erlitt eine Niederlage in dieser Vorrunde. Geht da noch was?

Die Copa Libertadores dieses Jahres hat ein etwas verändertes Format. Aufgrund des Auszugs der Mexikaner aus dem südamerikanischen Elite-Turnier auf Clubniveau, wurden deren Plätze an andere teilnehmende Länder verteilt und die „Qualifikationsrunden“ auf eine weitere Runde erweitert.

Für Paraguay bedeutet dieses, dass nun neben den jeweiligen Meistern des Torneo Apertura und Clausura (Libertad und Guaraní) auch noch der Drittbeste und Viertbeste der Generaltabelle der Saison in die Vorrunde der Copa Libertadores kommt.

Capiatá schaffte es in der ersten Vorrunde schon den venezolanischen Verein Deportivo Táchira zu besiegen. Heute aber traten sie daheim gegen den Universitario de Deportes aus Perú an, wobei sie eine schwierige 1-3 Heimpleite hinnehmen mussten. Das Rückspiel ist massiv und die Qualifikation wohl Meilen weit entfernt.

Beim Olimpia sieht es auch nicht gerade grün aus, aber die 1-0 Niederlage in Ecuador ist ein Resultat dass sich daheim vor dem eigenen Publikum durchhaus überwinden lässt. Der Gegner ist jedoch nichts mehr und nichts weniger als der Vizemeister der vorigen Edition der Libertadores, Independiente del Valle, der im Finale gegen den kolumbianischen Atlético Nacional verlor. Alarmierend ist jedoch die Tatsache, dass Olimpia in den letzten 5 Spielen (4 Freundschaftspiele + das eben verlorene) kein einziges Mal den Ball ins Netz getroffen hat.

Das Rückspiel für den Club Olimpia findet am kommenden Donnerstag um 20:45 Uhr im Defensores del Chaco statt, wobei Capiatá am gleichen Abend um 21:15 Uhr ein Wunder in Perú zu gestalten versuchen wird. Wieder: geht da noch was? Sehen wir in der Gruppenphase nur Libertad und Guaraní, oder auch unsere anderen beiden Vereine?

Quelle: ABC Color

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