Geldtransporter vor Supermarkt überfallen

Capiatá: Am gestrigen Nachmittag wurden auf dem Parkplatz vor dem Luisito Supermarkt Wachleute überfallen, die die Tageseinnahmen in den Geldtransporter luden. Die vier Bewaffneten raubten rund 300 Millionen Guaranies und verletzten zwei Männer.

Wer die Absicht hat den Wocheneinkauf im Supermarkt zu tätigen, verbindet dies nicht automatisch mit einer Gefahrensituation, doch gestern Abend war es so. Während den Wachmännern von Prosegur bis auf einen mit einem Streifschuss am Bein nichts passierte, wurde ein weiterer Mann von Projektilen getroffen, der dort auf auf seine Familie wartete.

Während die Wachmänner mit zwei Geldtaschen aus dem Supermarkt kamen, näherte sich ein schwarzer Mercedes Benz aus dem vier Mann stiegen und um sich schossen, bevor die die unklare Lage ausnutzten und die Einnahmen des Supermarktes raubten.

Ein Wachmann erlitt einen Streifschuss am Bein, während der andere Mann, ein Familienvater, mit zwei im Oberkörper steckenden Kugeln im IPS notoperiert werden musste und dennoch keine klare Prognose gestellt werden kann.

Wochenblatt / Última Hora

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4 Kommentare zu “Geldtransporter vor Supermarkt überfallen

  1. So ist das hier: Die Einen überfallen rücksichtslos Geldtransporter, die Anderen betrügen rücksichtslos den Staat bzw. die Bürger – Banditen und Lumpen sind sie alle. Während die Einen meist ungestraft davon kommen, wird nach den Anderen mit einem Großaufgebot gesucht und falls gefunden für viele Jahre eingelocht.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Überleg der geneigte Leser mal. Wer wuerde denn mit nem Mercedes vorfahren um schwerbewaffnet den Coup durchzuziehen? 300 Mille helfen schon einen Komunalpolitiker finanziell weitet.
    Arme Schlucker waren die Räuber nicht gerade da der paraguayer als Zivilist kaum so organisiert ist. Die Bewaffnung schien allerdings auch gut gewesen zu sein. Wieder ein Rarum bei den Paraguayern. Zudem kutschiert ein Motochorro nicht in Ausuebung seines Amtes hauptberuflich in einem Mercedes zur Arbeitsstelle.
    Der Mann der in der Brust getroffen wurde ist wahrscheinlich von Pistolenkugeln getroffen worde. Aus einem Gewehr und er waere sofort tot gewesen.
    Ich behm mal an da hat ein Supermarktbesitzer versucht coronabedingt Schutzgeldzahlungen zu sparen. Hinter diesem Ueberfall stecken Leute mit Connections die finanzkraeftig sind – sicherlich Politiker.
    Was auffaellt ist dass man zu Ueberfaellen ein teures Auto nimmt das man sicherlich nicht gedenkt zu entsorgen. Die amtswillige Polizei braucht nur nach dem Mercedes zu suchen denn das teure Teil fackeln sie nicht nur mal so ab da der Wagen ja mehr Wert ist als man erbeutete.

  3. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Geldtransporter zu ueberfallen ist in Paraguay meist das Metier von Politikern. Siehe Fall 16 Millionen USD die der Gonzalez Macchi Clan damals bei einem Transporterueberfall erbeutet haben soll. Damit setzten diese sich nach Miami ab wie es damals hiess. Lange organisieren und noch Geld ausgeben fuer den Überfall liegt dem gewöhnlichen Paraguayer nicht. Tatauto und Waffen werden schoen aufgehoben und wiedeverwendet. Das zeigt wie sicher sie sich waehnen dass diese Dinge als Beweise verschwinden gelassen werden koennen sollte es draufan kommen.

  4. Die Leute vom Reinigungsinstitut Prosegur sollten sich eben auch etwas unauffälliger kleiden und weiterhin mit Eimerchen und Putzlappen derjenigen Tätigkeit nachgehen, zu der sie außer Feuerchen machen zu können, um den Müll abzufackeln, leere Bierbücksentürmchen bauen und alle zwanzig Sekunden den Schwuddi zwischen 50 und 120 dB zu regeln, auch befähigt sind. Also wer solch Kindergarten-Pongos (Orang-Utans) sein Geld anvertraut ist ja schon selber schuld, wenn es plötzlich abhanden kommt.
    Da gibt es ja noch mehrere Artikel hier auf Wochenblatt-Paraguay, worin es bemerkenswert ist zu lesen, wie Menschenartige aus den Halbschuhen in tolle Uniformen gesteckt werden und alle hoffen, dass alles tranqui bleibt. Was zu hoffen ist.

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