Gespenstische Erscheinung bei deutscher Kolonie

Kolonie Independencia: Zwischen Capi’i und Mbocayaty, im Departement Guairá, hatte Rolon Oriundo aus Repartriación eine unheimliche Begegnung. Seine Schilderungen klingen glaubhaft.

Oriundo war vorgestern von der Kolonie Independencia auf dem Weg nach Villarrica. Gegen 03:00 Uhr in der Nacht erreichte er eine Brücke, die zwischen Capi’i und Mbocayaty liegt. Auf dem Seitenstreifen neben der Strecke, etwa 400 Meter vor der Brücke, bemerkte er eine Frau in weißen Gewändern.

Oriundo fuhr langsamer. Er dachte, die Frau habe Probleme mit einem Fahrzeug und brauche Hilfe. Als Oriundo sich näherte bekam er Schüttelfrost und ein Nebel zog auf. Daraufhin verschwand die Frau.

„Sie trug eine Art Kleid, ganz weiß und ihre Haare waren lang. Weitere Details weiß ich nicht, denn ich beschleunigte um von den Ort wegzukommen.“, erklärte Oriundo.

Er hatte große Angst bei dem Zusammentreffen. „Ich schwitzte, konnte nicht reden und brauchte ein paar Minuten um zu mir zu kommen. So etwas habe ich nie gesehen“, sagte Oriundo.

Anwohner berichten, dass es in der Zone schon öfters solche “Erscheinungen“ gegeben habe. Viele Verkehrstote gab es in dem Streckenbereich. „Wir reden nicht darüber. Das ist besser so, dann haben wir unsere Ruhe“, sagte Elvira Mercedes, die in Mbocayaty wohnt.

Wochenblatt / El Informante Guairá

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10 Kommentare zu “Gespenstische Erscheinung bei deutscher Kolonie

  1. Der Aberglaube ist in Paraguay weit verbreitet und sitzt tief! Was ich schon alles für unglaubliche Geschichten gehört habe, das grenzt eher an Wahnsinn und Einbildung. Alles was mit Augen und Ohren wahrgenommen werden kann, hat eine simple Erklärung. Manchmal steckt auch ein dummer Schabernack dahinter.

      1. Kommen Sie sich eigentlich nicht selbst sehr lächerlich vor, mit solchen „Kommentaren“? Anstatt eines sachlichen Beitrages nur Zynismus, hart an der Grenze zur Beleidigung. Sehr erhellend ist das schon!

  2. Herrlich. Ich mag diese Geschichten, da hab ich immer was zu lachen.
    Die Geister der Verstorbenen ist natuerlich der Klassiker, aber dann werden auch noch kopflose Reiter und dergleichen gesichtet.
    Um die boesen Maechte zu vertreiben geht man zum Payésero, so eine Art Geistesbeschwoerer. Dieser kann aber auch Krankheiten heilen (egal ob Mensch oder Tier) oder Ehekrisen bereinigen. Multitalente sozusagen.

  3. Ja, meine Schwiegermutter behauptete mehrmals schon den Luizon gesehen zu haben. Nun gut, sie trank immer Tres Leones. Seit 12 Jahren wohnt sie am Stadtrand in einer Kellerwohnung. Immer wenn hier was defekt ist schiebe ich es ihr zu und finde immer interessierte, froemmelnde Zuhoerer.
    Bei den Zeugen stehe ich auf der Schwarzen Liste: Ich esse oft Blutwuerstchen von Ochsi und habe mal 2 Bibeldamen zum „Flotten Zweier“ eingeladen.

  4. Das soll den das,lächerlich!
    Aussteigen oder ran fahren,mal sehen was das für eine Braut ist. Abschleppen mal sehen was abfällt!
    Ran an den Speck.Es gibt keine Geister,die ist aus Fleisch und Blut!
    Vorsicht das kann auch eine Falle sein, nicht das dann ein paar Räuber aus den Gebüsch kommen.

  5. Zur Beschreibung der weiblichen Gestalt fehlt die Grössenangabe ca 2meter die bloden langen Haare und das scheibar schwebende Fortbewegen. 2 Meter gross deshalb weil Sie über mein Tor schauen konnte. Glauben Sie was sie wollen, das Sie an dieser Ruta gesehen wurde passt schon.

  6. Wenn man persönlich echten Spuk erlebt hat. Schränke die zusammenfallen und sich wieder aufbauen. Waschmaschinen die laufen, obwohl der Stecker nicht eingesteckt ist. Bilder die sich an der Wand drehen und dass alles unter vielen Zeugen, selbst das Fernsehen war dabei. Habe ich alles in Deutschland hautnah erlebt. Doch solche Ignoranten, hätte ich gerne gesehen, wenn Sie solchen Spuk erleben. Heute kann ich nur noch sagen, es gibt nichts, was es nicht gibt!

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