Gesundheitsministerium ordnete verschärfte Kontrollen beim Trinkwasser an

Asunción: Unter den Warnungen des Umweltministeriums über die Verschmutzung und übermäßige Nutzung von dem Grundwasserleiter Patiño Aquifer (der das Trinkwasser für Central und Paraguarí liefert) gab das Gesundheitsministerium eine Erklärung ab.

Darin werden die Wasserversorger erinnert, dass der maximal zulässige Nitratwert, der durch die Vorschriften der Regulierungsbehörde für sanitäre Dienstleistungen (Erssan) festgelegt wird, nicht überschritten werden soll. Derzeit liegt er bei 45 mg / l.

Das Gesundheitsministerium wies in seinem Schreiben darauf hin, dass für den Fall, dass die Wasserversorger das Vorhandensein von Nitraten oberhalb der zulässigen Höchstwerte registrieren, der Verbrauch dieser Wasserquellen hauptsächlich für Säuglinge unter einem Jahr nicht empfohlen werde. Es bestehe ein erhöhtes Gesundheitsrisiko.

„Es liegt in der Verantwortung der Anbieter von Trinkwasser, ihre Nutzer über die Qualität des bereitgestellten Wassers zu informieren. In Fällen, in denen die Wasserversorgungssysteme Nitratprobleme aufweisen, sollten die Diensteanbieter den von Erssan genehmigten Krisenplan anwenden“, heißt es in dem Schreiben.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Gesundheitsministerium ordnete verschärfte Kontrollen beim Trinkwasser an

  1. Und was wäre dann die Alternative? KEIN TRINKWASSER! Aber die Wasserrechnungen für verseuchtes Wasser müssen dann wohl dennoch bezahlt werden? Das würde alles nicht der Fall sein, wenn diese oberkorrupten und total unfähigen, aber hoch dotierten Politiker schon vor Jahren entsprechende Schritte zum Schutz des Trinkwassers eingeleitet hätten. Aber auch die Presse hat dabei jämmerlich versagt. VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT WOHIN MAN SCHAUT – aber immer große Klappe!

    1. Meine Herren. Dann lassen Sie sich doch einen ordentlichen Brunnen graben… 100m…. eins A Wasser… oder fehlt dafür das Geld???? Genau so fehlt es scheinbar an Barem für einen ordentlichen Filter, der würde nämlich auch schon helfen. Aber Hauptsache man findet etwas zum meckern.

      1. LIebe Frau, hier geht es doch nicht um die Trinkwasserversorgung von ein paar wohlhabenden Ausländern oder das der sogenannten „höheren Schicht“ der Paraguayern. Hier geht es um die Grundwasserversorgung von Millionen Menschen die schlicht nicht die Möglichkeit und nicht das Geld haben sich eine Filteranlage zu kaufen oder einen Tiefbrunnen zu graben. Wer so argumentiert wie Sie, ist ein ausgemachter Egoist und handelt genauso verantwortungslos wie die hiesigen Politiker nach dem Motto „nach mir die Sintflut“!

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