Glaubwürdigkeit vieler Ministerien in Frage gestellt

Asunción: Glauben heißt nicht wissen, aber die Tendenz ist zumindest bei einer Aussage immer erkennbar. Belegbar ist sie nicht, aber die Antworten der Bevölkerung in Paraguay zum Thema politische Führung sprechen für sich.

Mehrere Kategorien bewerteten die befragten Teilnehmer in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes CIES als negativ. Das Justiz- und Arbeitsministerium wurde als wenig glaubwürdig eingestuft, es folgten die Ministerien aus den Segmenten Arbeit und Gesundheit.

Insbesondere die Justiz wurde von den Befragten als besonders negativ eingestuft, 75,3% sind der Ansicht, dass hier kein Vertrauen bestehen würde, nur 21% glauben an die richtige Rechtsprechung in Paraguay. Besonders bemängelt wurden die Zustände in den Gefängnissen. Vor allem eine “VIP“ Unterbringung, wie es dem brasilianischen Drogenbaron Pavao ermöglicht wurde, kritisierten die Teilnehmer des Meinungsforschungsinstitutes.

Das Ministerium für Arbeit fanden 62% der Befragten als befriedigend, beim Gesundheitsministerium waren es zumindest nur 57,4%.

Insgesamt gesehen beklagten aber alle Teilnehmer die Unsicherheit im Land. Tödliche Überfälle seien an der Tagesordnung, das Problem der Motorradbanditen bekäme der Staat nicht in den Griff. Noch dazu würde es immer wieder neue Entführungsfälle geben, bei den bestehenden käme es zu keinen effizienten Erfolgen. Trotz hoher finanzieller Mittel, wie zum Beispiel bei dem Einsatz der Joint Task Force FTC im Norden Paraguay blieben konkrete Resultate im Kampf gegen verschiedene Terrorgruppen aus.

Quelle: Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Glaubwürdigkeit vieler Ministerien in Frage gestellt

  1. Die Zahl der Beamten steigt – wie in Europa. Die Steuern und Abgaben steigen – wie in Europa.
    Der Staat ist grauenvoll korrupt, und die Leistungen sind oberlausig und verbessern sich nicht.
    Für uns Einwanderer ist das verkraftbar, aber für die Einheimischen ein Horror!

  2. Wenn man täglich 3 Stunden Grundschule besuchte, nachmittags sich mit Caso Cerrado weiterbildete, noch das Collegé an der Kath. Uni in Asuncion besuchte und für dies alles auch noch einen nationalen Abschluss vorweisen kann, reicht es zu einem verantwortungsvollen und gehoberen Job bei einem der Ministerien, vergleichbar mit den Zirkussen in Deutschland.
    Denn diejenigen, die keinen Abschluss vorweisen können, aber der Padrino das richtige Parteibuch hat, für den reicht es bloß zum Abteilungsleiter.
    Für mich haben die Politiker und dipl. Irgendwas schlicht und einfach null Ahnung. Das kann man schon daran erkennen, das selbst ein Arzt 7+2 nur mit Zuhilfenahme der Finger berechnen kann. Das tut mir leid das so sagen zu müssen.

  3. In den Ministerien sitzen Leute, die ihre Aufgaben nicht verstehen zu machen. Der Lockfuehrer wurde als Pilot .in ein Flugzeug befoerdert und das Flugzeug fliegt niemals auf, weil der Pilot von nichts Ahnung hat. Keine fachliche Ausbildung, keine Eigung zum bestimmten Beruf sind das Problem. Vetternwirtschaft ist an der Tagesordnug. Loesung: Alle Leute raus und alles in Schutt und Asche legen. Paraguay braucht keine Ministerien, die nichts taugen und niemandem etwas helfen, als nur die Blutsauger.

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