Goldbarren-Dieb in Asunción verhaftet

Asunción: Ein in Bagdad geborener Mann, der vor 8 Jahren in Istanbul 20 Goldbarren raubte, wurde gestern auf dem Parkplatz des Shopping Villa Morra verhaftet. Die Interpol war ihm auf den Spuren.

Laith Al Saiegh (48) der zwar im Irak geboren wurde, jedoch mittlerweile die brasilianische Staatsbürgerschaft hat, wurde wegen eines in der Türkei ausgestellten Haftbefehls in Asunción verhaftet.

Der Räuber soll am 12. April 2011 20 Goldbarren zu je 1 Kilogramm in einem Juwelier gestohlen haben mit der Absicht diese einzuschmelzen. Danach floh er in den Libanon, von wo er später nach Brasilien, Argentinien und Paraguay kam.

Vor 6 Jahren wurde Laith Al Saiegh auch schon am Flughafen von Puerto Iguazu verhaftet. Damals hatte er 100.000 US-Dollar in seinem Koffer versteckt. Die Einwanderungsbehörde stellte fest, dass der damalige Iraker 219 Mal nach binnen 15 Jahren nach Argentinien ein und ausreiste.

Wochenblatt / Extra

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4 Kommentare zu “Goldbarren-Dieb in Asunción verhaftet

  1. dann hatte der liebe anscheinend zu „wenig“ abgedrückt an gewisse stellen … deswegen wurde er nicht mehr „geschützt“ und INTERPOL hatte leichtes spiel. gibt viele die per Interpol gesucht werden, nur die wenigsten werden auch „geschnapp“ weil Sie gut zahlende Leute der Polizei sind.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

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    Der Goldpreis betraegt z.Z. etwa 41.118 USD pro Kilogramm. x 20 Goldbarren a 1 Kg ergibt 822.360 USD. Nicht mal 1 Million US Dollar.
    Ob das ein Lebenlang auf Flucht rechtfertigt, ist fraglich.
    Wieviel hat ihm die ganze Flucht gekostet? Bestechungsgelder in fernen Laendern, 219 mal Fluege von Argentinien nach dem Libanon, etc. Das machen dann nur schon fuer die Fluege je 1000 US$ pro Flug x 2 (hin und zurueck) 438.000 US$. Damit ist mit den Fluegen schon die Haelfte des Gestohlenen weg. Dann muss er wahrscheinlich auch was an Komplizen abgeben.
    Also unter 100 Kg Goldbarren lohnt sich das ganze Projekt nicht – also unter 4 Millionen USD duerfte sich solch Unterfangen kaum lohnen wenn man alle Ausgaben abzieht.
    Allerdings koennte er mit den verbliebenen 400.000 USD (2.500.000.000 Guaranies) bei monatlichen Ausgaben von 2 Millionen Guaranies rund 104 Jahre noch leben. Also 2.5 Milliarden ist hier ein sehr schoener Batzen Geld. Er koennte sich damit 1 mal einn Senatorssitz fuer 1 Milliarde kaufen und so blieben ihm noch Geld fuer 50 Jahre „bescheidene“ Lebenskosten (wie man 2 Millionen fuer Fressalien verpuffern kann, ist mir schleierhaft). Wenn er Senator geworden waere so haette er rund 1 Milliarde investiert und haette am ende der Amtzeit noch 1 Milliarde dazuverdient mit dem Senatorsgehalt.
    Also ja, die 400.000 USD braechten ihm hier weit in diesem Land – womoeglich in den Senat oder bis zur Praesidentschaft der Republik.

    1. the truth is that he was in milan the day the gold was stollen and then blamed for what happened as he was the only person seen leaving the store in grand bazzar

      1. Kuno Gansz von Otzberg

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        Your german shines through since „stolen“ is written with single „l“ and not double „ll“ as you did (e.g. „stollen“). Turkey isn’t really known for it’s democracy but rather things get handled similarly to paraguayan justice system standards (if there are any). E.g. if you were in the wrong place in the wrong time, you must be the thief since someone has seen you there (eyewitness).
        He could have carried out 20 bars of gold a 1 Kg each by himself but the safety standards of the jewelry store must have been shoddy at best for a single person being able to steal so much gold (opening a safe, reducing the clerks respectively owners, etc).
        He must have complices and at least insider knowledge. Most likely this was an insider job in which a gang was involved.
        Anything is possible but travelling over 200 times back and forth is suspicious and an indication of „prey repartition“.

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