Goldene Pflastersteine nie verlegt

Paso Yobai: Nach einer Überprüfung mehrerer Sektionen im Raum der Goldgräberstadt Paso Yobái, Guairá, denunzierten die Räte des Departements, dass bestimmte geplante Straßen mit Pflastersteinen ​​nicht ausgeführt worden seien und gaben an, dass sich andere in einem sehr schlechten Zustand befänden.

Die Überprüfung der Abschnitte wurde von 5 Räten durchgeführt, die feststellten, dass es keine vollständig fertiggestellten Straßen gibt und andere, die, wenn sie durchgeführt wurden, schwerwiegende Unregelmäßigkeiten aufweisen und sogar schnell zerstört werden.

Inocencio Ruiz Díaz aus dem Rat des Departements Guairá sagte, dass die Gouverneursregierung mehr als 662 Millionen Guaranies für sieben Projekte gezahlt habe, von denen drei angeblich nicht ausgeführt worden seien. Laut Díaz sollten gepflasterte Straßen ​​in den Gemeinden 3 de Noviembre, San Antonio und der Gegend von Pikysyry gebaut werden, deren Bereiche ohne jegliche Fortschritte weiterhin nur mit Erde und Steinen glänzen.

„Vor mehr als einem Jahr wurde alles für diese Arbeiten bezahlt und die Abschnitte sind immer noch nicht fertig. Diejenigen, die bereits Kopfsteinpflaster besitzen, sind in einem schrecklichen Zustand“, sagte er.

Die Räte teilten mit, dass die Baufirma, die die Arbeiten in Paso Yobái ausgeführt habe, Verbindungen zum Colorado Abgeordneten Ever Noguera haben würde.

Ein weiterer Rat aus Guairá, Édgar Chávez sagte, dass der Inspektionsausschuss des Departements das Kopfsteinpflaster überprüfe und festgestellt hab, dass die Qualität der durchgeführten Arbeiten zu wünschen übriglasse.

Er fügte an, dass von den 1300 Metern versprochenem Kopfsteinpflaster nur 700 Meter durchgeführt worden seien, obwohl “die Arbeiten alle bezahlt sind. Wir können auf den ersten Blick bestätigten, dass sie nicht in der richtigen Form durchgeführt wurden“.

Journalisten versuchten die Version des Gouverneurs von Guairá, Juan Carlos Vera, zu bekommen, aber sein Handy war ausgeschaltet.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Goldene Pflastersteine nie verlegt

  1. Das ist doch normal.
    Die alte Verbindungsstraße zwischen Caacupé und Piribebuy ist laut Eintrag im Kataster seit 6 Jahren gepflastert und asphaltiert.
    In Wahrheit ist noch nichtmal ein Drittel der Strecke gepflastert und teilweise ist das, was gepflastert wurde, schon so unterspült worden, daß es fast zerstört ist.
    Als die Straße in Arbeit war wechselte der Bauminister und von einem Tag auf den anderen wurden die Arbeiten eingestellt.
    Honi soit qui mal y pense.

    1. Rolandk, hier werden alle „öffentliche“ Arbeiten im vor raus bezahlt ( Vetternwirtschaft) am ende des Geldes bleibt dann nur noch Arbeit, die nie angefangen wurde oder Arbeit die vollendet wird. Das ist auch so im privaten Sektor. Bevor ein Arbeiter anfängt zu arbeiten will er Vorkasse, obwohl Du das Material gekauft hast. Am Wochenende verlangt er nochmal Geld, damit er seine Mitarbeiter bezahlen kann. Im öffentlichen Bereich wird die gesamte Summe im vor raus bezahlt, weil ja die Politbanditen auch was mehr haben wollen von den Steuergeldern.

  2. Mörli Dickmanns

    Das machen die doofen Europäer auch so, sie kontrollieren ein Jahr nachdem alles bezahlt ist die Arbeiten, indem sie die beheizten Büros und heißen Kaffee links liegen lassen, hierzulande halt die gekühlten Büros und die klimatisierten Tranquilizer zum Trinken. Es macht keinen sehr großen Unterschied, ob die Verantwortlichen aus Gurkina Faso, Kongo, Äquatorialguinea, Südsudan, Somalia, Paragauy oder Europa die Grundschule 7 bis 11 Uhr abgeschlossen haben oder nicht. Kommt fast aufs Gleiche raus.

  3. Es ist so ein Trauerspiel dieses Thema in Paraguay.
    Jetzt tun die da alle so, dass sie ratlos wären. Die „Räte“ (= Concejales) sagen, die Qualität der Strasse wäre schlecht und es wäre schon alles bezahlt worden. Grandios, merken dabei aber nicht, dass sie hier vollkommen versagt haben.
    Tja, normalerweise gibt es von Seiten des Auftraggebers eine Bauüberwachung oder Bauleitung, der auch dann die Beträge anweist zu zahlen, wenn die Leistung erbracht ist. Aber in Paraguay wohl nicht. Vielleicht ist ein Bauüberwacher auch zu teuer. Dann lieber ein Wucherpreis zahlen für miese Pflasterwege.