Grenzstreifen nach Brasilien unter Kontrolle

Hernandarias: Nachdem vor einem Jahr die brasilianische Seite von Itaipú eine Übereinkunft mit dem Militär unterzeichnete, wodurch der Küstenstreifen patrouilliert wird, trat nun etwas Vergleichbares in Paraguay in Kraft. Zigarettenschmuggler sollten besser aufpassen.

Die auf 12 Monate beschränkte Übereinkunft bringt der Marine ein größeres Spektrum an Arbeit, da die Soldaten bisher den Kampf gegen Schmuggel nicht als ihre Aufgabe ansahen und einfach passieren ließen. Jetzt jedoch zahlte Itaipú dafür, dass man den kompletten Küstenstreifen der Paraguayischen Seite patrouilliert, zu Land und zu See. Auch wenn man noch nicht sagen kann, wie erfolgreich diese Übereinkunft sein wird, bringt sie zumindest einige Personen dazu, sich an die neue Situation anzupassen, ganz besonders Zigarettenschmuggler, die auch während der Pandemie ohne Unterlass den Itaipú Stausee überquerten. Für die marine stellte Itaipú 7,5 Milliarden Guaranies bereit, was etwas weniger als 1 Million Euro sind. Das zu kontrollierende Gebiet umfasst 87.000 ha Fläche.

Wochenblatt / Última Hora

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1 Kommentar zu “Grenzstreifen nach Brasilien unter Kontrolle

  1. Das Problem, dass sich hiesig Kindergartenjustiz und -polizei nicht einmischen will bleibt bestehen. Na, die Kindergartenjustiz kann den Zigarettenschmuggler doch nicht einfach deren Eigentum wegnehmen und wieder zurückgeben und die Kindergartenpolizei hat Angst einzugreifen, weil sie selbst zum Opfer werden könnte. Also nix weiter als ein weiterer A.L.-Job mit null Ergebnissen.
    Da werden seit Jahren Millionen US-Dollar in die Übungsgruppe zur Bekämpfung der drei EPP-Terroristen investiert und trotz ausländischer Instruktoren könnens auch nicht mehr bewerkstelligen als irgendwo in der Pampa ihren Müll abzufackeln. Gelernt ist gelernt. Wobei es für die Küstenstreifen ungemein schwieriger ist Ergebnisse zu liefern, so dass ihr Schlauchboot nicht gleich mit dem Müll abfackeln und sie sich mit den umgeschnallten, leeren Bierbücksen an Land treiben lassen müssen.

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