Große Ehre für die syrisch-libanesische Gemeinschaft in Paraguay

Encarnación: Diese Woche wurde die Einweihung der Straße “Repúblicas de Líbano y Siria“ in Encarnación zu Ehren der syrisch-libanesischen Gemeinschaft durchgeführt, die sich parallel zur Costanera República del Paraguay in Encarnación befindet.

Der Akt wurde in Anerkennung der ersten syrischen-libanesischen Einwanderer, die in Paraguay angekommen sind, abgehalten, unter denen sich eine große Mehrheit in der Stadt Encarnación angesiedelt hat und bis heute im Handel aktiv ist.

Zu den Teilnehmern zählten Vertreter der syrisch-libanesischen Gemeinschaft in diesem Teil des Landes sowie von kommunalen und regionalen Behörden.

Julio Sqef, Präsident der syrisch-libanesischen Gesellschaft für gegenseitige Hilfe in Encarnación, sagte den Medien, dass die Gesellschaft, die 1926 von seinen Großeltern gegründet worden sei, immer weiter wachse. „Wir möchten den ersten Einwanderern, die in Paraguay ihr Leben neu begannen, eine Hommage erweisen. Wir sind 2015 wieder zurückgekommen, um die Dynamik der Gesellschaft wiederzuerlangen“, sagte er.

Er erinnerte daran, dass der erste Immigrant 1880 nach Paraguay gekommen sei und sich nachfolgend weitere Einwanderer angeschlossen hätten, die, sowohl in sozialer als auch in kommerzieller Hinsicht, voll in das Leben der Gemeinschaft in Paraguay integriert gewesen waren.

Squef sagte, dass es das Ziel der Gesellschaft sei, an allen sozialen Aktivitäten mit Musik, Tanz und der syrisch-libanesischen Küche teilzunehmen.

Er wies darauf hin, dass derselbe Bürgermeister von Encarnación, Luis Yd, ein Nachkomme der syrischen Libanesen in der zweiten Generation sei. Das ist eine große Ehre für die Gemeinschaft.

Der Bürgermeister seinerseits wies darauf hin, dass es sehr befriedigend sei, eine Straße in der Stadt und in einer so emblematischen Gegend wie dem Stadtviertel Santa Rosa benennen zu können. „Es ist sehr ehrenvoll, den ersten Einwanderern Tribut zollen zu können. Es muss anerkannt werden, dass der hilfreiche Geist der Nachkommen des syrisch-libanesischen Volkes heute sehr präsent ist“, sagte er.

Yd behauptete, dass die libanesischen Syrer im Süden eher als Händler bekannt seien und diese Branche am meisten geprägt haben als wie zum Beispiel das Handwerk oder andere. „Die libanesischen Syrer sind auf der Suche nach Frieden in unser Land gekommen und hier haben sie ihn gefunden. Sie wussten, wie sie mit Hingabe und mit ihrer besonderen Lebensweise schnell vorankommen und Fuß fassen“, sagte er.

Neben dem Schild mit dem Namen der Straße konnten die Besucher einen künstlerischen Moment genießen, bei dem Gruppen von Akteuren aus der Gemeinde paraguayische und arabische Tänze sowie gute Musik aus beiden Kulturen präsentierten.

Wochenblatt / La Nación / Mas Encarnación

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