Soriano: Das Hafenprojekt in Soriano, nahe Nueva Palmira, positioniert sich mit einer Anfangsinvestition von 150 Millionen US-Dollar als ein Schlüsselwerk für die regionale Logistik. Die Initiative, die von Woil S.A. (der paraguayischen Zapag-Gruppe) vorangetrieben wird, verfügt bereits über die Genehmigung des Umweltministeriums.
Das Ziel ist es, die Wasserstraße Hidrovía Paraguay–Paraná mit dem Seehandel zu verbinden, wodurch Paraguay – als Binnenland – seinen Zugang zu den globalen Märkten verbessern kann.
Der Hafen wird als Mehrzweckhafen angelegt und ermöglicht:
-den Betrieb mit Leichtern (Barrakas) und Ozeanschiffen
-die Funktion als Sammel- und Lagerzentrum
-den Umschlag von Frachten wie Zellstoff und Biokraftstoffen
Er könnte bis zu 1,8 Millionen Tonnen Zellstoff und rund 900.000 m³ erneuerbare Kraftstoffe bewegen.
Das Bauvorhaben zielt darauf ab, die Logistikkosten zu senken und die paraguayischen Exporte zu stärken, die im Jahr 2025 die Marke von 16,7 Milliarden US-Dollar überschritten haben.
Der Baubeginn ist für 2026 geplant, mit einer Bauzeit von 18 bis 24 Monaten. Die Inbetriebnahme wird für 2028 erwartet, sofern keine unvorhergesehenen Probleme auftreten. Zudem könnte das Projekt auch Bolivien zugutekommen, indem es eine alternative Route zum Atlantik bietet und die Integration mit Brasilien und dem Cono Sur stärkt. In strategischer Hinsicht festigt Uruguay damit seine Position als regionales Logistik-Hub, indem es seine geografische Lage und die natürlichen Gegebenheiten optimal nutzt.
Wochenblatt / El Rionegrense Portal















