Held des Chacos geht in die Ewigkeit

Asunción: Am gestrigen Vormittag verstarb im Alter von 106 Jahren Isidro Cantero Ruiz Diaz, ehemaliger Soldat, der zwischen 1932 und 1935 mehrere Gefechte während des Chaco-Krieges austrug.

Der Tod von Diaz ereignete sich im Zentralkrankenhaus des Instituts für soziale Sicherheit (IPS), wo er vor einigen Tagen interniert wurde.

Am 15. Mai 1911 erblickte Diaz in der Stadt Santa Elena das Licht der Welt. Mit 18 Jahren trat er in die Armee ein, als die Spannungen mit Bolivien über den Besitz des Chaco-Territoriums bereits akzentuiert wurden.

Als 1932 der Krieg ausbrach ging Diaz auf das Schlachtfeld und nahm mit einem Geist der Mut und Entschlossenheit an einigen Auseinandersetzungen wie bei Nanawa, Sauce, Saavedra, Río Verde, Riacho González, Arce und Riacho Herrera teil.

Bei einem Gefacht in Rio Verde wurde Diaz am Bein verwundet und kam nach Asunción. Als er wieder genesen war, ging er zur Truppe zurück. Seine Aufgaben beschränkten sich aber nur noch auf das Be- und Entladen von Proviant und Munition, sowie der Versorgung von Kranken und Verwundeten, die von der Front zurückkehrten.

Die Beerdigung fand heute, mit militärischen Ehren, auf dem Friedhof in Itacurubí, Cordillera, statt.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Held des Chacos geht in die Ewigkeit

  1. Solche große Heroen die damals im Chacokrieg kämpften,verwundet oder gefallen sind,wird Paraguay nie wieder
    in deren Heldenmut erleben.

    1. Hoffen wir mal, dass sich nie wieder die Gelegenheit dazu ergibt.
      Jedoch: diesbezüglich habe ich von den Paraguayern ein viel besseres Bild als von den deutschen und schweizerischen Weicheiern.

      1. Ja Herr Iseli, da haben sie leider recht! Die DAChsler sind zu einem Memmenverein geworden, der jede Art von Ungerechtigkeit in stoischer Gelasseheit erträgt. Sie flüchten sich biedermeierartig in ihr privates Glück und hoffen irgendwie vor dem Sturm der gerade über Europa hereinzieht verschont zu bleiben. In Paraguay findet man aber prozentual mehr Deutschsprachige mit cojones wie in Europa. So ist zumindest meine Erfahrung.
        Liegt evtl. auch daran, dass sich die gesammte Deutsche Elite an ehemaligen KSK-Kämpfern, GSG 9 Elitepolizisten, hohen Offizieren, ehemaligen Generaldirektoren, Wissenschaftlern und Proffesoren sich gerade in Paraguay aufhält. : -)

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