Heuschreckenplage: Sprühaktion im Chaco

Fuerte Olimpo: Die Heuschreckenplage ist noch lange nicht überstanden. Wenn sie Pflanzenreste hinterlassen, bleibt dann aber auch ein widerlichen Geruch, der die Rinder wiederum vom Fressen abhält.

Seit dem heutigen Morgen sind Angestellte der Senave damit beschäftigt, in und um die Ortschaft María Auxiliadora Insektizide zu sprühen, nachdem auch in dem Ort eine Heuschreckenplage angezeigt wurde. Die Viehzüchter bangen um das Futter für ihre Tiere.

So wie derzeit in der außerhalb von Fuerte Olimpo liegenden Ortschaft gegen die Insekten angekämpft wird, versucht man präventiv in Toro Pampa Vorbereitungen einzuleiten. Da das Wetter für die Fortpflanzung nach wie vor gut ist, scheint noch kein Ende in Sicht, es sei denn mit der chemischen Keule.

Da auch dieser Bereich des Chacos für Rinderzucht genutzt wird, ist es nur leicht nachvollziehbar, dass Eigentümer um Hilfe rufen, wenn für hunderte oder tausende Tiere kein Gras mehr vorhanden ist bzw. wenn dies in ernsthafter Gefahr zu sein scheint.

Wenn die Schwaden von Heuschrecken nach ihrem Besuch doch nicht alles abgegrast haben, dann erfreuen sich Rinder keineswegs daran, da auch Heuschrecken Fäkalien hinterlassen und zwar in spürbarer Menge. Dieser Geruch und Geschmack hält Rinder von der Nahrungsmittelaufnahme ab.

Wochenblatt / Abc Color / Senave

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3 Kommentare zu “Heuschreckenplage: Sprühaktion im Chaco

  1. und wenn sie doch den Rest an Gras fressen? Ich werde wohl für einige Zeit auf paraguayisches Rindfleisch verzichten

  2. Einsatz von Sprühflugzeugen? Weiterhin Fehlanzeige! Dabei wollte die Senave bzw. die zuständigen Ministerien diesen Einsatz bereits vor 10 Tagen „ernsthaft überlegen“.

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