Hochwasseropfer hinterlassen ein Trümmerfeld

Asunción: Am vergangenen Sonntag verließen die letzten Hochwasseropfer den Park Independencia, der zum historischen Erbe von Paraguay gehört. Mehrere Monate “hausten“ die Betroffenen des hohen Wasserpegels des Paraguay Flusses hier und hinterließen ein Trümmerfeld.

Die letzten Holzhäuser, Matratzen und weitere Überbleibsel der Hochwasseropfer wurden aus der genannten Parkanlage entfernt. Eine Gruppe von städtischen Angestellten war für das Aufräumen und den Abriss der verbliebenen prekären Häuser verantwortlich.

Bei der Räumung blieben Trümmer und Zerstörungen übrig, die die Stadtverwaltung und das Nationale Kultursekretariat nun wieder reparieren müssen.

Einige der betroffenen Familien des Hochwassers wurden in den Caballero-Park verlegt und der Großteil der Bewohner kehrte in das Stadtviertel Chacarira zurück, teilten Beamte der Stadtverwaltung aus Asunción mit. Der Nationalkongress hatte am 30. April das Gesetz Nr. 6284 verabschiedet, das als historische Erbe die Parks Independencia, Juan de Salazar und Armas deklarierte, einschließlich der in diesen Gebieten errichteten historischen Denkmäler.

Diese drei Liegenschaften befinden sich zwischen der Kathedrale, dem Polizeikommando und dem alten Postgebäude. Die Vorschriften, die nun sieben Monate nach ihrer Genehmigung gelten, sehen auch vor, dass das Nationale Kultursekretariat (SNC) die Pläne, Programme und Projekte aufstellen muss und zusammen mit der Nationalpolizei die erforderlichen Haushaltsposten für die entsprechende Instandhaltung bereitstellt. Die Nationalpolizei muss zudem den Schutz und die Verteidigung dieser Vermögenswerte gewährleisten.

Die drei Parkanlagen wurden von der Stadtverwaltung als Zufluchtsorte für die Opfer des Hochwassers vom Paraguay Fluss genutzt, der Mitte Mai seinen kritischen Punkt erreichte.

Wochenblatt / ABC Color

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