Höherer Dienstgrad, höhere Gefahrenzulage

Asunción: Erst ein Unfall eines Unteroffiziers machte auf eine Ungerechtigkeit bei den paraguayischen Streitkräften aufmerksam, die von anderen Armeen so nicht umgesetzt wird.

Für viele Angehörige von paraguayischen Soldaten war der Sturz eines Feldwebels von einem Fahnenmast samt folgender Beinamputation Grund, um auf ein darauf bezogenes Problem hinzuweisen, die Gefahrenzulage. In dem kokreten Fall hätte die Feuerwehr oder die Polizei um Hilfe gebeten werden können, was nicht geschah.

Die Gefahrenzulage ist normalerweise ein Festsatz, pro Tag bzw. pro Monat, der nach Gefahreneinschätzung gezahlt wird und nicht vom Dienstgrad abhängig ist. In Paraguay beschreitet man da andere Wege. Wenn einem Feldwebel 400.000 Guaranies monatlich als Gefahrenzulage zustehen, sind es bei einem General ganze 4.000.000 Guaranies, obwohl ein General kaum auf Fahnenmasten klettern muss. Genauer ausgedrückt, ein General vermeidet die Gefahr trotz der Zulage während Mannschafts – und Unteroffiziersdienstgrade keine Wahl haben.

Vizefeldwebel Óscar Giménez (24) sollte eine Fahne an der Spitze eines 20 m hohen Fahnenmastes abmachen und fiel dabei von einem Lastenkran auf den Boden. Nach dem Auftreffen am Boden, fiel ein Teil des Hakens auf das Bein und verletzte es so schwer, dass es ihm amputiert werden musste.

Wochenblatt / Abc Color

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