“Hört auf zu lügen, Soja-Monokultur existiert nicht“

Asunción: Soziale Netzwerke sind seit mehreren Jahren ein Resonanzboden für Bürger, die nicht immer Zugang haben, um sich in den Massenmedien Gehör zu verschaffen. Ein Nutzer, vermutlich ein Landwirt aus dem Bereich Sojabohnen und anderen Sorten, veröffentlichte ein Video auf einem mit Sonnenblumen bedeckten Feld.

Er selbst erklärt, dass er dies tue, um insbesondere eine Senatorin zu erreichen, die vor einiger Zeit ein Video in ihre Netzwerke hochgeladen hatte, in dem sie die Sonnenblumen hervorgehoben habe. Sie kritisiert jedoch ebenso wie das politische Umfeld häufig den Anbau von Sojabohnen und machte die Landwirte aus dem Sektor für den Klimawandel verantwortlich, beispielsweise für das globale atmosphärische Phänomen La Niña, das sich im zentralen Pazifik bildet.

Die Person, die das Video aufgenommen hat, erklärt, dass sein audiovisuelles Material für diejenigen sei, die sich immer wieder gegen den Soja-Anbau auflehnen würden. „Wir wollten zeigen, wie die Sonnenblumen anfangen zu blühen und voller Bienen sind, die diese Blumen bestäuben, dessen Ackerfläche zuvor mit Sojabohnen bepflanzt wurde“, erklärt er und zeigt die Halme von Sojabohnen nach dem Pflügen des Bodens.

Dann macht er einen Schwenk mit der Kamera auf das Feld, auf dem er sich befindet. Er zeigt die Sojabohnen-Plantage und den sie umgebenden Waldreservaten. „Ich möchte Ihnen nur erklären, dass es keine Sonnenblumenfelder ohne Sojabohnenkulturen gibt. Diejenigen, die die Sonnenblumen pflanzen, sind also Sojabohnenproduzenten und dieselben, die den Weizen zum Frühstück oder den Mais für die Tiere pflanzen“, fügt er hinzu.

„Alle Lebensmittel, die Sie drei Mal täglich auf Ihre Tische legen, kommen aus diesen Feldern“, erklärte er und fügte dann mit einem sarkastischen Ton an, dass es so schön aussehe, wenn es sich um Sonnenblumen handelt, aber keiner erwähne die Soja positiv, alle sprechen nur von Vergiftung. „Sie müssten mehr über das Land erfahren und erfragen, um zu wissen, dass es ohne Fruchtfolge keine umfangreiche Landwirtschaft gibt“, erklärte die Person, die das Video gemacht hat.

„Die Soja-Monokultur existiert nicht, meine Herren! Hören Sie auf, die Leute anzulügen und ich hoffe, dieses Video erreicht die Senatorin“, sagte er im letzten Teil der Publikation.

Nicht nur die großen Produzenten von Sojabohnen und anderen Feldfrüchten sind das Ziel von Medienangriffen von Vertretern einiger politischer Parteien, die die Invasion von Privateigentum auf dem Land unterstützen, sondern auch mittelgroße und sogar kleine Produzenten sind Opfer dieser Situation.

In den letzten Tagen erwähnte Senatorin Georgia Arrúa (PPQ) den Fall der Gemeinde RI Sur de O’Leary im Departement Alto Paraná, die sich aus kleinen Produzenten, hauptsächlich Frauen, zusammensetzt, die systematisch von Gruppen verfolgt werden, die gegen den Sojaanbau sind. Es handelt sich dabei um Sympathisanten der Frente Guasu (FG) und der “Cruzada Nacional“, einer politischen Bewegung, die mit dem gestürzten Senator Paraguayo Cubas agiert.

Senatorin Arrúa wies darauf hin, dass die Militanten dieser Gruppen hinter diesen Fällen mächtige Leute angerufen haben, die sie nicht identifizieren habe können, aber sie kenne deren Anhänger, wer diese Produzenten angegriffen habe. „Es gibt Leute von der Frente-Guasu und andere, die Anhänger von Paraguayo Cubas sind, aber sie sind Leute von linken Gruppierungen, die den Sojaanbau und die und mechanische Produktion dämonisieren. Sie wollen, dass wieder mit einer Hacke gepflanzt wird“, sagte sie.

Wochenblatt / La Nación

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3 Kommentare zu ““Hört auf zu lügen, Soja-Monokultur existiert nicht“

    1. Eber Gensfleisch zum Laden zum Gutenberg

      Dann muesstest du kommen vei mir bei 50 Grad Celsius das Feld jaeten. Frueher jaetete man das Feld mit der Hacke was die Knechte dann am Abend mit einer Flasche Schnaps oder einem Krug Wein ueberstanden.
      Also, ich erwarte Heinz, Allah sei nicht mit dir und Monosapiens morgen um 5 Uhr Herrgottsfruehe als Jaeter. In ein paar Wochen haben sie das Feld dann ßaubaaaaa! gejaetet.
      Da sehen sie warum Merkel Migranten reihenweise importiert und die Mennoniten des Chaco dasselbe tun. Deshalb wurde man ja gerade Viehzuechter da es da fast keiner koerperlichen Arbeit bedarf, und auch keiner Arbeiter und man den weissen Arsch dann in reichdotierte Pfruende setzen kann als Doppel- und Dreifachverdiener. Der loco europeo subventioniert ja dieses System durch sehr hohe Viehpreise.

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