Hohe Maut im Chaco löst Straßensperre aus

Teniente Irala Fernández: Auf Höhe von km 410 der Ruta Transchaco ist seit zwei Wochen ein vom Ministerium beauftragtes Unternehmen damit beschäftigt Mautgebühren zu kassieren, die überdurchschnittlich hoch sind.

Einwohner der Ansiedlungen San José, Campo Aceval, El Estribo und 10 Leguas des Distrikts blockierten gestern zum dritten Mal die Transchaco. Grund dafür ist die Nachbarschaftskommission Caminos Chaco, die im Bereich Cruce Pioneros 25.000 Guaranies pro Auto und 100.000 Guaranies pro Lastkraftwagen kassieren.

Allerdings, so Randy Ross Wiebe, Leiter von Caminos Chaco, wurde den Anwohnern ein Spezialtarif vorgeschlagen. 10.000 Guaranies pro Auto und Woche war der Vorschlag, der von den Demonstranten leider nicht angenommen wurde. Seit zwei Wochen arbeitet Caminos Chaco dank dem Gesetz 15/2015 im Namen des Ministeriums für öffentliche Bauten.

Die Demonstranten, die keine 10.000 Guaranies pro Woche zahlen wollen, fordern die Präsenz von Minister Ramón Jiménez Gaona. Erst wenn sie eine zufriedenstellende Lösung angeboten bekommen setzen sie ihre Straßensperrung aus, erklärten sie.

Ross Wiebe erklärte, dass nach einem Gespräch mit Jiménez Gaona eine möglicher Zuschuss im Gespräch ist, für all die Bürger die nicht die 10.000 Guaranies zahlen können. Um dies in die Tat umzusetzen, bedarf es einer Liste der Betroffenen.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Hohe Maut im Chaco löst Straßensperre aus

  1. Das sind falsch informtionen die da im Wochenblatt verbreitet werden. Ich bin Buerger der Menno Kolonie, und weiss da bestens bescheit. Es werden 10.000 gr. Pro kleinwagen kasiert, und nicht 25.000 wie hier berichtet wird..
    Seit die Mennoniten in den chaco gekommen sind vor 90 jahren, haben sie die strassen selbst gebaut und repariert, ohne jeglieche hilfe von der Landestegierung oder sonstiegen. Jetzt da schon 50-60% der verkehrsteilnehmer nicht menno buerger sind, und wir einen kleinen beitrag kasieren wollen, stellt eine grosse scharr und einiege davon noch kriminelle sichh dagegen… Das nennt man komischerweise „Solidaridad para todos los pobladores y grupos culturales del Chaco“

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