Homosexueller beklagt Diskriminierung

Asunción: Ein Homosexueller hat sich über eine Diskriminierung am Arbeitsplatz beklagt. Die Behörde für Menschenrechte schaltete sich ein.

Bei dem Beklagten handelt es sich um Mattias Ayala (Beitragsbild), der bei der Firma Bristol in Capiatá angestellt war, jedoch noch in der Probezeit.

Über soziale Netzwerke verurteilte Ayala, dass er aufgrund seiner sexuellen Vorliebe von seinem damaligen Chef Carlos Cortessi gedemütigt und bedroht worden sei. „Er hat mich dazu gebracht, meinen Job zu hassen, und jeden Tag ging ich mit Angst ins Büro“, schrieb er.

Die Leiterin von der Behörde für Menschenrechte, Yanina Guerrero, versicherte jedoch, dass der vom ehemaligen Angestellten von Bristol behauptete Entlassungsgrund völlig falsch sei, da er sich, wie erklärt, in der Probezeit befunden habe und erst knapp einen Monat angestellt gewesen sei.

„Er erwähnt, dass er wegen Diskriminierung entlassen wurde, aber das war es nicht. Ayala war in der Probezeit und bestand sie nicht. Daraufhin wurde er freigestellt“, sagte sie.

Guerrero fügte an, dass in der Firma Bristol keine Homosexuellen diskriminiert werden, weil es dort Mitarbeiter, Vorgesetzte und sogar Chefs mit dieser sexuellen Orientierung gebe. „Sie geben jedem die gleiche Chance zur beruflichen Weiterentwicklung“, sagte Guerrero.

Sie erklärte weiter, dass die Kollegen von Ayala durch entsprechende Anfragen bestritten hätten, dass eine Diskriminierung vorgelegen habe.

Guerrero erinnerte auch daran, dass Ayala sich vor seinem Ausscheiden nur an die Personalabteilung gewandt habe, um zu behaupten, dass sein direkter Chef viel verlange und ihn verfolgt habe. Sie fügte hinzu, dass das Problem der Diskriminierung, weil er schwul sei, erst nach seiner Kündigung erwähnt worden sei.

Guerrero sagte weiter, man habe mit Cortessi gesprochen und er bestreite den Vorwurf. Die Entlassung erfolgte jedoch ohne eine triftige Begründung.

Wochenblatt / Hoy

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1 Kommentar zu “Homosexueller beklagt Diskriminierung

  1. Wenn es bei Themen wie Steuern und Umweltschutz, in Paraguay siehe Korruption, Kanalisation und Müll etc. auch eine internationale Organisation und vor allem internationale Gesetze gäbe?

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