Kolonie Independencia: Der Unfall des Busses von dem Unternehmens Guaireña mit einer Gruppe von Tänzerinnen aus der Kolonie Independencia ereignete sich im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina in einer scharfen Kurve, als er eine Böschung hinabstürzte.
Obwohl beide Fahrer aussagten, dass die Bremsen versagten, sieht die brasilianische Justiz Anhaltspunkte dafür, dass der paraguayische Bus des Unternehmens Guaireña mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die Zivilpolizei hat ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet, um zu überprüfen, ob die Aussagen der Fahrer der Wahrheit entsprechen.
João Louis Mioto, Leiter der Zivilpolizei von Santa Catarina, informierte, dass einer der Fahrer noch am Unfallort vernommen wurde und die Gelegenheit erhielt, seine Version der Ereignisse darzulegen.
„Derjenige, der zum Unfallzeitpunkt am Steuer saß, gab an, dass das Fahrzeug einen mechanischen Defekt hatte und die Bremse nicht funktionierte. Dies wird jedoch durch das von der wissenschaftlichen Polizei angeforderte Gutachten geklärt werden“, erklärte der Polizeichef in einem Gespräch mit dem Fernsehsender Telefuturo.
Es wurden auch Zeugenaussagen von Passagieren eingeholt, die sich besorgt über ein seltsames Schaukeln des Busses äußerten und angaben, dass das Fahrzeug zu schnell fuhr.
Die Fahrer Fermín Espínola und Óscar Peralta wurden wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung im Straßenverkehr angeklagt. Das Ergebnis des Gutachtens wird entscheidend für die Zukunft der beiden sein. Sollten sich die Verdachtsmomente bestätigen, müssen sie sich vor der brasilianischen Justiz verantworten.
Vier Todesopfer bestätigt
Der Verkehrsunfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, dem 16. Juli, in San Miguel de Boa Vista (Santa Catarina), wo der Bus in einer Haarnadelkurve umkippte. Das Unglück forderte vier Todesopfer: Drei Erwachsene und ein achtjähriges Mädchen.
Zudem erlitten einige Personen Amputationen von Gliedmaßen, darunter Beine und Arme. Der Rest der Reisegruppe befindet sich bereits wieder in der Heimat.
Wochenblatt / Hoy















