Humanitäre Mission wegen Gesetzesverstoß ausgewiesen

Yby Yaú: Mitglieder der humanitären Mission, die aus Argentinien angereist sind, um nach der Tochter von Carmen Villalba und Alcides Oviedo Brítez zu suchen, werden endgültig des Landes verwiesen, weil sie ohne die FTC in den Einflussbereich der EPP eingedrungen sind.

Die Direktorin der Migrationsbehörde, Ángeles Arriola, bestätigte gegenüber dem Sender C9N die Ausweisung von sieben ausländischen Staatsbürgern, die am 19. Juli unter dem Vorwand einer „humanitären Mission“ ins Land eingereist waren.

Das Ziel dieser Delegation war es, in den Norden des Landes zu reisen, um Carmen Oviedo Villalba, bekannt als „Lichita“, zu suchen, die Tochter von Carmen Villalba und Alcides Oviedo Brítez, Anführer der selbsternannten paraguayischen Volksarmee (EPP) ist.

Arriola bestätigte, dass diese Personen eine Genehmigung der argentinischen Einwanderungsbehörde hatten und alle Dokumente vorlegten, um ihre legale Einreise in das paraguayische Territorium zu garantieren.

Trotzdem war ihnen zuvor klar geworden, dass sie, um in den Einflussbereich der EPP zu gelangen, eine Genehmigung oder Begleitung von CODI, der in diesem Sektor für die innere Sicherheit zuständigen Stelle, benötigen, eine Bedingung, die sie nicht einhielten.

Bei einer mittags von Mitgliedern der FTC in der Nähe der Estancia Cerro Guasu durchgeführten Kontrolle seien Mitglieder dieser humanitären Mission festgesetzt worden, weil sie ohne Genehmigung in dem Bereich unterwegs waren.

Dieser Akt wird als Verletzung der Souveränität des paraguayischen Staates und als Verstoß gegen die Bestimmungen von Art. 81 – Abschnitt 7 des in unserem Land geltenden Migrationsgesetzes angesehen.

Die Ausweisung dieser Aktivisten – zu denen auch Argentinier und ein kolumbianischer Staatsbürger gehören – erfolgte gestern auf dem Landweg.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Humanitäre Mission wegen Gesetzesverstoß ausgewiesen

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Ich sehe da mindestens 2 langhaarige Hippies – und ein alter mit Schmerbauch und “schuetterem grauem Haar” um @Nick sprechen zu lassen. Die anderen sind die klassischen Revoluzzerbraeute die der Revolution wohl neues Leben durch ihre Anwesenheit einhauchen sollen.
    Ein Kolombianer? Das duerfte ein ex FARC Mitglied sein da die da mittlerweile frei rumlaufen duerfen und als politische Partei organisiert sind.
    Zumindest haben diese Commies wie ihre sovietischen Pendants von anno dazumal, auch nichts gegen die “kapitalistischen Automobile”. In den Trabi reinzusetzten sind sich diese Zeitgenossen wohl doch zu schade – da hat man doch diese grosskotzigen Pick-Ups der Kapitalisten lieber.
    Ich haette nach dem Motto gehandelt “Reisende soll man ziehen lassen und nicht aufhalten” nachdem ich ihnen mehrere Sender verpasst haette die mich zu den Unterschluepfen der Revoluzzer gefuehrt haetten. Dann waere das Militaer ueber diese Leute hergefallen und haette sie abgemetzelt. Damit waere dann Ruhe gewesen fuer etwa 2 Jahre vom Revolutionsgeist.
    Diese Gelegenheit wurde leider verpasst und vertan.

  2. In Merkels kunterbuntem Deutschland wären diese Nichtsnutze sicherlich herzlich willkommen und würden wie zahllose andere überflüssige NGO kräftig alimentier – selbstverständlich auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung und nicht auf Kosten links-grüner Ideologen und sonstigen Lebens- bzw. Berufsversagern. Dagegen kennt Paraguay “kein Erbarmen” und wirf dieses Kommunistenpack gleich wieder raus – und das ist gut so!

    1. Seid wann braucht man eine Genehmigung um durchs EPPland also San Petro zufahren? Selber Schuld wenn sie so eine Aktion vorab an die grosse Glocke hängen. Es scheind also mehr um Aufmerksamkeit in den Medien als um das Mädchen zu gehen. Ziel erreicht und ab nach Hause.

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