Hunderte Lkws versperren die Grenze nach Argentinien

Puerto Falcon: Hunderte Lastkraftwagen, welche diverse Produkte nach Paraguay liefern sollen stehen auf argentinischem Territorium still. Zwei Kilometer vor dem Zoll in Clorinda, Argentinien verdichtet sich das Getümmel. Eine Demonstration der Fahrer unterbindet den flüssigen Verkehrsverlauf oder die Übertretung der Grenze. Diese Maßnahme ließ eine Schlange von 7 km anwachsen, sagte ein Beobachter der Tageszeitung Abc.

Nach der Streikmaßnahme der Hafenarbeiter in Buenos Aires die keine paraguayischen Schiffe be- oder entladen ist dies ein weiterer Nagel zum Sarg. Somit kommen also auch über diesen Weg keine Waren ins Land.

Dieser Streik wurde ebenfalls von argentinischen Transporteuren begonnen, um auf eine neue Maßnahme des paraguayischen Zolles aufmerksam zu machen. Das Gremium der Chauffeure beklagte eine weitere sanitäre Überprüfung die es fast unmöglich macht, argentinisches Obst und Gemüse nach Paraguay einzuführen. Seit rund zwei Wochen ist diese neue Regelung in Kraft getreten. Der paraguayische Zoll reagiert sicherlich mit dieser Maßnahme auf eine hohe Eigenproduktion aus diesem Sektor und verwirft erneut diese wenn Argentinien hilfreich erscheint. Natürlich stehen in der Schlange auch Lkws mit anderer Ladung, die für Paraguay bestimmt ist, doch auch diese kommen weder bis zur Grenze, noch können Sie passieren.

Die Manifestierung untersagt den Verkehr in beide Seiten, aus und nach Paraguay.

Die anführenden Dirigenten der Transporteure, ungefähr 50 Personen haben die größten Lkws gut quer gestellt damit sich alles verstopft. Beamte der paraguayischen Regierung setzten sich überaus schnell in Bewegung und sprachen mit den Fahrern aus der Provinz Formosa, damit zumindest einige Lkws die Grenze passieren können. Bis jetzt gab es auf diese Bitte noch keine Antwort.

Juan Ignacio Livieres, Repräsentant des Kanzleramtes und Raúl Sacarello, paraguayischer Konsul in Clorinda redeten mit Silvio Ortiz, Präsident des Gremiums was die Straßensperre einrichtete.

Der Führer sagte, dass seine Organisation erst ein Ende finden würde wenn die Maßnahme des Nationalen Dienstes für Sauberkeit und Qualität von pflanzlichen Produkten und Samen (Senave) gegenüber den Obst- und Gemüsetransporteuren eingestellt werde.

(Wochenblatt / Abc)

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