Hurra, die Ferien sind zu Ende

Asunción: Heute wird der Unterricht an allen staatlichen Schulen wieder aufgenommen. Viele neue Lehrer werden zudem ihr neues Amt antreten und versuchen, Bildung zu vermitteln.

In diesem Jahr hatte das Bildungsministerium MEC in den Winterferien, die am 1. Juli begannen, zu einer massiven Stellenausschreibung für Lehrer aufgerufen, die sich aus den massiven Pensionierungen von Pädagogen ergaben und sonst dazu geführt hätten, dass Tausende von Klassenzimmern ohne Lehrkräfte geblieben wären.

Unterdessen gab der Vizeminister des Portfolios, Robert Cano, am gestrigen Wochenende bekannt, dass das Auswahlverfahren dazu geführt habe, 19.198 offene Stellen im Lehrberuf zu besetzen.

„Es war möglich, 99,8% der Lehrstellen abzudecken, die aufgrund des Rücktritts oder der Pensionierung von Lehrern frei wurden“, sagte er.

In einigen Bildungszentren des privaten Sektors dauern die Ferien noch eine Woche, da sie später begonnen haben.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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5 Kommentare zu “Hurra, die Ferien sind zu Ende

  1. „Viele neue Lehrer werden zudem ihr neues Amt antreten und VERSUCHEN, Bildung zu vermitteln.“
    Leider liegt genau da das Problem.

    1. Das fasziniert: „19.198“ offene Stellen im „Lehrberuf“ in einem null,nix-Auswahlverfahren mit pädagogischem Fachpersonal zu besetzen, zeugt von hoher Arbeitslosigkeit in diesem Berufszweig oder aber von fehlender Bildungsverantwortung gegenüber Heranwachsenden.

      1. was fasziniert Dich, wenn Du das richtige Buch und genügend Amigos hast, bist Du drin im Kader, egal ob “ pädagogisches Fachpersonal “ wovon es hier wenig gibt , oder Maurer, Maler, Elektriker usw. Das Buch und die Amigos regeln das.

  2. Dazu muss man wissen, dass früher in Paraguay nur 6 und nicht wie heute 9 Jahre Pflichtunterricht der Grundschulen 7 bis 11 Uhr bestand. So ist es nicht sehr verwunderlich, jedenfalls für mich nicht, dass da in Bildungsministerium sehr fähige Amigos mit richtigem Parteibuch ihren Zahltag erhalten.
    Der seit neuem Präsident neue Amigo-Minister für Bildung und Kultur kam, sah, dass alle seine Vorgänger Nilpen waren und meinte, ab nun müssen die Schüler von 7 bis 15 zur täglich Grundschule. Nun, er siegte, er bekommt seinen Zahltag. Und die Kinder müssen von 7 bis 11 Uhr (Schule aus) zur Grundschule, ob sie auch erscheinen, interessiert kein Schwein, weder Lehrer noch Lehramt, kann ja lebensgefährlich sein, bei Regen über Mondkrater zur Schule zu müssen.

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