Im Fluss verschwunden: Organisation für Menschenrechte rügt Einsatzpanne der Polizei

Asunción: Die Familie und Freunde eines verschwundenen jungen Mannes im Paraguay-Fluss fordern Taucher der Spezialeinheit FOPE auf, die Suche nach dem Vermissten endlich zu beginnen. Es kam wohl zu einer Einsatzpanne der Polizei, die harsche Kritik auslöste.

Elías Ezequiel Barrios, 19, ist an diesem Samstag gegen 15:30 Uhr im Gebiet Bañado Sur in Asunción im Paraguay-Fluss verschwunden.

Staatsanwalt Giovanni Grisetti erteilte bereits am Samstag den Befehl an Kommissar Juan Agüero, Leiter der FOPE, mit der Suche zu beginnen, um spezialisierte Taucher abzukommandieren, aber im Moment hat der Einsatz immer noch nicht begonnen.

Montserrat Vera, ein Freund der Familie, berichtete, dass der junge Mann mit Freunden am Ufer gespielt habe, als er in den Paraguay-Fluss gefallen sei und seitdem verschwunden ist.

Er erklärte weiter, dass sie seit seinem Verschwinden immer noch nicht die Unterstützung von Tauchern haben, um die Suche durchzuführen und nur Familie, Fischer und Freunde in der Gegend verzweifelt nach ihm Ausschau halten.

Vom Koordinator für Menschenrechte in Paraguay (Codehupy) gab es harsche Kritik über seinen Twitter-Account. Man drückte die Besorgnis über die mangelnde Sorgfalt im Zusammenhang mit dem Verschwindenlassen aus, “der in der Region sozialen Alarm auslöst“.

„Wir fordern die zuständigen Behörden bei solchen Vorfällen dringend auf, ihre Aufgaben effizient zu koordinieren, da es sich um ein Menschenleben handelt“, heißt es in dem Post von Codehupy.

Wochenblatt / Ultima Hora / Twitter

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Im Fluss verschwunden: Organisation für Menschenrechte rügt Einsatzpanne der Polizei

  1. Mit Menschenrechten oder Hilfe hat das ganze nichts zu tun. Spätestens nach 5 bis 10 Minuten unter Wasser ist der Körper nicht mehr dauerhaft wiederbelebungsfaehig. Es geht also nur noch um die Frage ob es bei der Wasserbestattung bleibt oder ob die Leiche an Land gebracht, vergraben oder verbrannt wird.
    Da gibt es somit nichts zum aufregen fuer Gutmenschen NGO s

  2. Wie immer: die ngo sollen einen schwimmkurs machen. Aber darauf werden wir ewig warten. Vorher werden sie noch flussnotretten, aber nur bei illegalen. Bei covid und frauen rennen sie aber auch wieder weil das steht auf der liste. Wir schaffen das…

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.