Immer mehr Bettler an den Ampeln

Ciudad del Este: Das Phänomen ist in vielen Städten bemerkbar. Nun tritt es vermehrt in Ciudad del Este auf. In dem Maß, wie die Gemeinde neue Ampeln aufstellte, nimmt auch die Anzahl der Bettler zu.

Es sind in der Regel hauptsächlich Indigene, die an verschiedenen Kreuzungen Geld verlangen. Sie kommen nicht aus dem Departement Alto Paraná, sondern stammen aus Caaguazú oder Caazapá.

In der Innenstadt von Ciudad del Este werden aber auch Indianer mit Babys auf dem Arm beobachtet, die wahllos Passanten ansprechen und um etwas Geld betteln, damit sie Essen kaufen können. Die meisten Indigenen sind vom Stamm Mbya Guarani.

Die größte Gruppe von den Bittstellern ist im Stadtviertel Obrero tätig. Hier gibt es drei Straßenkreuzungen mit hohem Verkehrsaufkommen. Fahrer berichten, dass oftmals ein aggressives Verhalten der Indigenen aber auch der Fensterputzer, die dort ebenfalls präsent sind, vorkäme.

Die Gouverneursregierung von Alto Paraná hat in Presidente Franco Räumlichkeiten errichtet und unterstützt Indigene mit Medikamenten, Nahrung und einer Bildungseinrichtung. Anfangs ließen sich mehr als 170 Indianer nieder, heute sind nur noch wenige dort zu sehen.

„Die Indigene bekommen eine Menge Zuwendung. Das ist wahr, aber jeder hat seine eigenen Probleme und Bedürfnisse. Die jetzt hier neu ankamen und weiter kommen sind zumindest nicht alle gewalttätig. Nur wenige von ihnen werden aggressiv wenn sie unter Drogen stehen und wenn sie zu wenig Geld beim Betteln bekommen“, sagte José Mendoza, ein Verkäufer von Reiseutensilien gegenüber dem Busterminal.

Quelle: Ultima Hora

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