Immobilienpreise weiter auf hohem Niveau

Asunción: Die Immobilienpreise bleiben im Land weiterhin auf hohem Niveau. Das ist einigermaßen erstaunlich, aufgrund der wirtschaftlichen Rezession in vielen anderen Sektoren.

Man könnte meinen, dass die derzeitige wirtschaftliche Stagnation die Preise der meisten Immobilien des Landes senken würde, aber nach Aussagen von Branchenexperten sind sie immer noch auf einem angemessenen Niveau.

Laut Gonzalo Codas, kaufmännischer Leiter von Codas Vuyk, einem Immobilienunternehmen, sind derzeit Eigentumswohnungen im Miranda-Gebäude verfügbar, einem der wichtigsten Projekte in Asunción. Der Quadratmeterpreis in diesem Fall liegt bei rund 2.200 US-Dollar.

Er erklärte, dass der Immobiliensektor in den letzten 5 oder 6 Jahren stark gewachsen sei und alle Beteiligten davon profitiert hätten. Codas sagte weiter, dass mit dieser Rezession der Markt langsamer gewachsen sei, aber der Vorteil ist, dass man für zukünftige Projekte Immobilienangebote zu niedrigen Preisen finden könne.

Leonardo M. Ascione, Geschäftsführer von dem Maklerunternehmen “Emprenurban Desarrollos Inmobiliarios“, einer Firma, die für das Projekt “El Palacio de Los Patos“ verantwortlich ist, ein Objekt mit Luxuswohnungen an der Straße Santísima Trinidad, erklärte, dass die Preise pro Quadratmeter in den unteren Stockwerken immer noch bei rund 1.500 US-Dollar lägen und von den Penthouse-Wohnungen 3.000 US-Dollar erreichen würden.

Obwohl die Einheiten derzeit fast vollständig verkauft sind, gibt es noch einige freie Wohnungen im Angebot. Ascione wies darauf hin, dass der Immobilienmarkt aufgrund der wirtschaftlichen Stagnation, des in den letzten Jahren generierten Überangebots an neuen Wohnungen und des ungünstigen Umfelds in der Region, insbesondere durch Argentinien, Brasilien und in geringerem Maße Uruguay, nicht den besten Moment durchlaufe. Man bleibe aber optimistisch, dass sich die Situation mittelfristig tendenziell umkehren werde. „Wir verstehen, dass die Krisen in anderen Ländern eine Chance sind, Investitionen in den lokalen Markt zu lenken, die von einer stabilen, vorhersehbaren Wirtschaft und einer geringen Steuerbelastung angezogen werden“, sagte Ascione.

Er fügte an, um diese Situation zu lindern, entschieden sich die meisten Eigentümer oder Investoren, ihre Wohnungen zu vermieten und auf einen günstigeren Zeitpunkt für einen eventuellen Verkauf zu warten.

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8 Kommentare zu “Immobilienpreise weiter auf hohem Niveau

  1. Seit sich hiesig Maurer nebst Maurerkelle und -eimer auch noch mit einer Abdeckung auf der Baustelle präsentieren bzw. sich als Ausrüstung leisten können, damit der Beton abgedeckt werden kann und nicht von der Sonne zu Staub zerfällt, bevor er aufgetragen wird, hat die Bausubstanz auch erheblich an Qualität gewonnen, sodass man sagen kann, der Preisanstieg von fünf auf sechs Euro Quadratmeter ist immer noch zu teuer für Kinderarbeit, aber Streichhölzer um den Müll anzuzünden und Bier um die Bücks leer zu saufen, werden auch stetig teuerer.

  2. Einzig die doofen Einwanderer machen hier die Grudnstückspreise kaputt, weil sie sich nie vorher über die realen preise invormieren, sondern nur mit deutschen Preisen vergleichen?

    1. Aber Schuld daran haben die vor ihnen eingewanderten Landsleute, weil sie den „Frischlingen“ das Blaue vom Himmel“ herunter versprechen und kräftige Provisionen drauf schlagen.

  3. Die Realität sieht etwas anders aus. Die vielen Schilder „Se vende“ und „Se alquila“ zeigen dass das Angebot hoch und die Nachfrage zu den hohen Verkaufspreisen gering ist. Bei Stockwerkseigentum wird gerne verschwiegen dass zu dem Kaufpreis natürlich auf Raten, noch hohe Nebenkosten kommen, die fast einer Monatsmiete entsprechen.
    Wie das Wort Immobilie sagt sind diese nicht beweglich und haben immer Preisschwankungen je nach Politik des Landes, der allgemeinen Wirtschaft, und der Lage der Immobilien und sind in der Vergangenheit schon mal auf ein Drittel der geforderten Höchstpreise gefallen bis sie verkauft werden konnten.

    1. Beton ohne Stahl weil geklaut, hueco 11cm mit rissigem Putz, der bald das Schimmeln anfängt, Bruchsteinfundamente, nach einem Jahr verblichene Farbe, Dachziegel die dem Regen nicht standhalten aber Preise als wären es richtige Häuser.
      Alles, was gebrannt ist, kann schon in der Hand zerbröseln, je nach dem, wie heiß es in dem Erdloch wurde.

      1. ..von capilareffekt hat hier nie wer was gehört..es gibt keine abdeckung noch teer aufs Fundament. .dafür wird kräftig mit kalt der zement ersetzt …obwohl ich von hier bin..könnt ich alle treten fürt diese stupide ignoranz…aber..Europa passt sich uns ja schon an…die letzten werden die ersten sein.?

  4. Hm…140km von asu.an ruta 1 nach encarnacion. .keine 3$der m…16mille der ha. Mit Obstbäume und bach…warum wollen alle die motochoros in der Nachbarschaft. .? ..ist übrigens ein komplex von 250×500 meter….

  5. Wenn man mal vom Zentrum Ascuncion absieht, so zahlt der Bueneducado höchstens 20 Millionen GS für ein Lote (ca. 3.000 Euro für 360 m2, so ab Roque Alonso, ca. 20 Km vom Zentrum entfernt).
    Entweder bastelt er sich mit ein paar Amigos, die wie er auch Maurer – Elektriker – Mecanicos – Maler und Klempner sind – seine Baracke selbst oder bezahlt höchstens 8 Millionen Gs für das Einzimmerhäuschen mit Blechdach, 9 Mio GS mit Techa-Dach und nochmals soviel für das Material, also höchstens 2.000 Euro. Macht dann Grundstück mit Baracke 30 Millionen GS.
    Dann macht der Bueneducado einen Alkladen auf und sieht nach ein paar Jahren, dass er damit sich, seine Verwandten und Kinder nicht allein mit Bierverkauf ernähren kann, da sämtliche Nachbarn auch auf diese Marketingstrategie: „Malst ein Schild: Bodega und schon wirst reich“ gesetzt haben.
    Da bleibt nur übrig ein „se vende“ Schild raus zu hängen und dann zwischen 250.000 bis 350.000 Millionen für einmal Alles zu verlangen.
    So kommt es, dass es hierzulande ein Überangebot an Häusern gibt, erkennbar an den vielen „se vende“.
    Jeglicher VWL-Logik widerspricht jedoch, dass bei Überangebot die Immobilienpreise jenseits von Gut und Böse liegen. Egal, nach 50 Jahren sieht man ein, niemand wollte es kaufen, egal, Immobilienpreise zwischenzeitlich gestiegen obwohl keinen Centavo in Renovation gesteckt.

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