In Paraguay haben wenig Menschen eine Lebens-versicherung

Trotz des anhaltenden Wachstums verschiedener Versicherungsgesellschaften im Land haben nur wenige Einwohner eine Lebensversicherung, sagte Miguel Angel Luque Portela, Sprecher für den paraguayischen Verband der Versicherungsunternehmen (ACPS).

Insgesamt hätten nur 12% der Bevölkerung eine Lebensversicherung, egal welcher Art, die anderen 88% schützen lieber ihr Vermögen, deshalb sei es notwendig dieses Phänomen zu ändern, in anderen Ländern der Region existiert ein fast ausgeglichenes Verhältnis, dort haben in der Regel 40% einen Versicherungsschutz.

Luque Portela führte weiter an, dass der paraguayische Versicherungssektor ein bedeutendes Wachstumspotenzial habe, vor allem im Hinblick auf die Aktivierung neuer, oder die Privatisierung öffentlicher Unternehmen. Die Regulierung für eine Wiederherstellung der gesetzlichen Unfallversicherung (SOAT) und eine Änderung der „Monopolisierung bei den sozialen Versicherungen“ habe schon konkrete Formen angenommen.

Auch mit der Umsetzung und dem Ausbau der privaten Zusatzversorgung bei den Krankenversicherungen sowie einem Pensionsfonds für viele Kunden werde sich die Nachfrage nach Versicherungen erhöhen, erklärte er.

Das Versicherungsgeschäft im Land schafft Arbeitsplätze für 3.000 Menschen, Tendenz steigend, indirekt schätzt man, dass 5.000 Menschen in dieser Branche von einer Beschäftigung profitieren.

„Für eine Modernisierung brauchen wir noch mehr Ressourcen, vor allem moderne Technologien im Bereich von Computersystemen und der Kommunikation, dadurch kann man die Wirkungsgrade erhöhen. Der Versicherungssektor befindet sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld, es sind nur 34 Unternehmen auf dem lokalen Markt registriert, also ein kleine Anzahl mit Wachstumschancen“, sagte Portela.

Quelle: Ultima Hora

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6 Kommentare zu “In Paraguay haben wenig Menschen eine Lebens-versicherung

  1. Lebensversicherung sind ein sehr gutes Geschaeft fuer die Versicherungen aber schlecht fuer den Versicherten. Durch die Geldentwertung kann man kaum im Versicherungsfall mit gleicher Kaufkraft – den Gegenwert der eingezahlten Praemien zurueckbekommen.
    Auch hier in Paraguay hat sich der Guarani stark entwertet. 1989 stand der Dollar noch auf Gs.1.000.- und nun nach 25 Jahren auf fast 4.800.-

  2. Zitat: „… Arbeitsplätze für 3.000 Menschen…“
    Ja, wer wird die den bezahlen?

    Nehmt eure Lebensversicherungsprämie und legt sie bei einer Kooperative an. Da werdet ihr nicht beschiessen und zahlt keinen Wasserkopf sowie unfähige Politiker.

  3. Nach allen Erfahrungen und Beobachtungen im Umgang mit Geld und sonstigen Investitionen, wird das mit einem Lebensversicherungsmarkt nie was. Da müßte erst mal eine grundlegende Vertrauensbasis im Land geschaffen werden. Ingo Glimm hat völlig Recht. Besser ist sein Geld auf 1-2 Jahre festverzinslich anzulegen, bei höheren Beträgen auf mehrere Banken/Kooperativen verteilen, aus Sicherheitsgründen. In Paraguay sind Bankeinlagen pro Anleger bis GS 130 Mio. gesichert mittels Staatsbürgschaft. Eine gute Alternative ist natürlich auch, das Geld in Grundstücken guter Lage zu investieren. Da geht nichts kaputt und die Wertsteigerung dürfte jährlich auch bei wenigstens 6-10 % liegen, oft sogar weit darüber. (Nicht draußen auf dem Campo!)

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